Wittighausen

Keine weitere Kühlzelle für den Friedhof in Unterwittighausen

Gegen die Anschaffung einer zweiten Kühlzelle für die Aussegnungshalle im Friedhof in Unterwittighausen hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Seitens des Gemeinderates wurde die Problematik beschrieben, dass bei mehr als einem Sterbefall und hohen Außentemperaturen eine hygienische Aufbewahrung und Aufbahrung von Verstorbenen schwierig sei. Zwar komme dieser Fall nicht häufig vor, so Bürgermeister Marcus Wessels, jedoch wurde angeregt, hier eine technische Lösung zu finden.

Zunächst stand zur Diskussion, eine Leichenkammer auf einem der Friedhöfe mit einer Kühleinrichtung auszustatten. Nach Rücksprache mit einer Fachfirma wurde aufgrund der nicht zu unterschätzenden Kondenswasserbildung und der damit zwangsläufig verbundenen Schimmelbelastung davon abgesehen. Stattdessen empfahl die Fachfirma entweder eine geschlossene Kühlanlage für zwei Verstorbene für 7735 Euro (brutto) oder eine mobile Kühlvitrine für einen Verstorbenen, je nach Modell zwischen 8627  Euro und 12 495 Euro (jeweils brutto) mit offener Aufbahrungsmöglichkeit. Seitens der Verwaltung wurde die Anschaffung einer zweiten Vitrine, beziehungsweise einer Kühlanlage als nicht gerechtfertigt angesehen. Der Fall, dass zur selben Zeit mehrere Verstorbene gekühlt werden müssen, tritt nur sehr selten auf. Das habe auch der Vergleich mit anderen Ortschaften gezeigt. Sollte der Fall auftreten, dass kurzfristig eine zweite Kühleinheit benötigt wird, so kann diese in Absprache mit Grünsfeld dort ausgeliehen werden. Aus diesen Gründen beschloss der Gemeinderat einstimmig keine weitere Kühlanlage anzuschaffen.

Beschilderung zum Supermarkt

Nicht ganz einig war sich der Gemeinderat, als es um die Errichtung dreier Hinweisschilder zum Edeka-Supermarkt in Unterwittighausen auf Gemeindefläche ging. Bauherr Matthias Landwehr plant die Schilder, die aus einer Aluverbundplatte und mit Digitaldruck beklebt sind, als Werbemittel anzubringen. Die Gesamthöhe der Beschilderung, bestehend aus Schild und Standfüßen, beträgt je nach Standort 100 bis 120 Zentimeter, die Schilder haben eine Länge von etwa 120 Zentimeter. Während das Gremium den Standorten Brunnengasse und Schilderstock an der Zahnarztpraxis zustimmte, wurde der Standort Froschgasse abgelehnt, da man in der engen Gasse keinen weiteren Zugangsverkehr zum Supermarkt möchte.

Schlechte Internet-Verbindung

Probleme macht das neue Breitband-Internet. Immer noch liegen viele Beschwerden aus dem gesamten Gemeindegebiet vor, weil Bürger das schnellere Internet noch immer nicht nutzen können oder gar durch die Umstellung des analogen hin auf den digitalen Telefonanschluss (VoIP) auch das Telefon nicht richtig funktioniere. Diesbezüglich sollte bei der Telekom noch einmal nachgehakt und die Beseitigung der Störungen verlangt werden.

Als Koordinatorin des Wittighäuser Weihnachtsmarktes gab Gemeinderätin Kordmann bekannt, dass dieser auch dieses Jahr wie gewohnt stattfinden kann, da man genug Helfer hierfür gefunden habe.

Gemeinderat Jörg Deubel brachte die Möglichkeit ins Gespräch, an der Kreuzung Königstraße – Wittigostraße in Unterwittighausen einen Verkehrsspiegel zu installieren, damit die Abzweigungen besser einsehbar sind. Laut Straßenverkehrsamt gebe es hierfür jedoch keinen Bedarf, da die Kreuzung kein Gefahrenpunkt sei und bei zahlreichen Verkehrsschauen festgestellt wurde, dass die Vorfahrtsregelungen in diesem Bereich eindeutig seien, erwiderte Bürgermeister Wessels.

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