LAUDA

Kevin Wilczewski stellt in der „galerie das auge“ aus

Kevin Wilcewski aus Lauda-Königshofen (Mitte) stellt derzeit in der Galerie „das auge“ aus. Norbert Gleich, Vorsitzender des Kunstkreises Lauda-Königshofen, eröffnete die erste Ausstellung des Kunstkreises im 40. Jahr seines Bestehens, für Gitarrenmusik sorgte June Weber. Foto: Irmgard Jung

„So etwas wie ein Jubiläum“ nannte Norbert Gleich, Vorsitzender des Kunstkreises Lauda-Königshofen, die erste Ausstellung des Kunstkreises im 40. Jahr seines Bestehens, und stellte fest: „Erfreulicherweise wird diese Januar-Ausstellung von einem jungen, hoffnungsvollen Maler aus unserer Stadt, Kevin Wilczewski, bestritten.“

1994 in Bad Mergentheim geboren und aufgewachsen, malte er schon als Kind leidenschaftlich gerne und errang bereits während der Schulzeit erste Auszeichnungen in einem europäischen Malwettbewerb.

„Einfach begabt“ nennt Anneliese Sack-Meixner den jungen Künstler, der sich bereits 2008 mit ihrer Starthilfe Grundlagen für seine kreative Tätigkeit erarbeitete – und Kunstkreisvorsitzender Norbert Gleich zitiert ihn mit den Worten: „Sein Bestreben ist es, sich immer neu zu erfinden, an seinen künstlerischen Techniken, die er sich größtenteils selbst angeeignet hat, zu verfeinern und die Betrachter in seine Welt eintauchen zu lassen“.

Unter dem Titel „Young Arts“ zeigt Kevin Wilczewski eine überraschende Fülle verschiedenster Techniken von Tape-Arbeiten, Spray-Art, Enkaustik, Acrylbilder, Bleistift-Zeichnungen bis zu eigenwilliger Porträtmalerei, die sich in Richtung Pop-Art orientiert.

Auffallend im gesamten Oeuvre ist der Kontrast zwischen den einzelnen Porträt-Bildern, die sich keineswegs nur an der derzeit bevorzugten Pop-Art orientieren; zu sehen sind auch hervorragende naturalistisch dargestellte oder auch auf klare Flächen und Linien reduzierte Porträts; als eine Art Übergang zwischen diesen Darstellungen kann man das „Golden Girl“ betrachten, dessen Konturen zwar sehr ausgeprägt sind und trotzdem ein total homogenes Bild vermitteln. Daneben gibt es ausgesprochen naturnahe Blumenbilder, diese aber in klassisch-strenger Anordnung oder als Solitär. Einen Einblick in früheste Malkunst des Zehnjährigen gibt das gekonnte Nass-in-Nass-Aquarell „Garden of Eden“.

Den musikalischen Rahmen der Eröffnung gestaltete die in Oberlauda lebende Norwegerin June Weber mit Gitarre und Gesang; mit melancholisch klingenden Songs wie „In the arms of the angels“ oder „Nights in the inter“ bezauberte sie die Besucher.

Die Ausstellung in der Galerie „das auge“ im alten Laudaer Rathaus ist an allen Januar-Sonntagen von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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