Ilmspan

Kindergärten auf dem Prüfstand

Auch der Kindergarten in Schönfeld kommt auf den Prüfstand, so wie die drei anderen Einrichtungen in der Gesamtgemeinde
Auch der Kindergarten in Schönfeld kommt auf den Prüfstand, so wie die drei anderen Einrichtungen in der Gesamtgemeinde Foto: Matthias Ernst

Wie geht es weiter mit den vier Kindergärten in der Gesamtgemeinde Großrinderfeld? Derzeit gibt es in den Ortsteilen Großrinderfeld, Gerchsheim, Ilmspan und Schönfeld jeweils einen eigenen Kindergarten, teilweise auch eine Kinderkrippe. Nicht erst seit dem Umzug der Kindertagesstätte St. Anna aus dem Pfarrheim in Gerchsheim in die ehemalige Dachsbergschule ist das Thema präsent bei fast jeder Gemeinderatssitzung.

Bürgermeisterin Anette Schmidt informierte den Gemeinderat nun über ein Gespräch Ende Dezember 2018 mit den Verantwortlichen aus Kirche und Verwaltung. Zusammen mit Anton Stolzenberger und Helga Koch saß man mit Pfarrer Samulski und Pfarrer Bethäuser, sowie Vertretern der Kindertagesstätten und der Verrechnungsstelle zusammen, um einen Fahrplan für die vier Kindergärten zu beraten.

Ende Februar wird es ein Expertengespräch mit den vier Leitungen, der Bürgermeisterin und einem Fachberater darum gehen, wie sich das Nachfrageverhalten der Eltern nach Betreuungszeiten und Belegungszeiten darstellt. Hierbei soll der Blick auf die Lebenslagen der Familien in Bezug auf Kindergarten, Krippe und Ganztagsbetreuung gerichtet sein. Mitte März wird es eine "Erzieherinnenwerkstatt" aus allen vier Standorten geben, die die Kinderbetreuungslandschaft strukturell und konzeptionell weiterentwickeln soll. Anfang April soll es dann eine "große Denkwerkstatt" mit allen Beteiligten geben, wo die Betreuungsangebote für die kommenden sechs Jahre besprochen werden.

Im April wird es dann ein Arbeitsgespräch zwischen dem katholischen Träger und der Kommunalverwaltung geben, in dem die Prüfaufträge verteilt werden und eine Diskussion über die künftige Zusammenarbeit von Träger und Kommune entstehen soll. Ebenfalls im April erhält der Gemeinderat eine Vorstellung der ausgearbeiteten Skizzen und soll einen Beschluss über die ergänzenden Prüfaufträge fassen. Im Mai oder Juni werden dann diese Ergebnisse in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung vorgestellt und diskutiert.

Walter Lutz gab zu bedenken, dass man bisher mit dem Träger der Einrichtungen, der katholischen Kirche, sehr zufrieden war und man auch in Zukunft mit ihr zusammenarbeiten sollte. Wichtig sei ihm auch, dass alle vier Standorte erhalten bleiben, denn jede Einrichtung habe eine individuelle Ausrichtung, die unterschiedlichen Erziehungsaufträge abdecken. Anders als in der Schule, wo alles dem gleichen Muster folgen soll, gebe es im Kindergartenbereich sehr wohl unterschiedliche pädagogische Ansätze.

Bürgermeisterin Anette Schmidt erwiderte, dass man sehr wohl um die Qualität des Trägers wisse und bisher immer konstruktiv zusammen eine Lösung gefunden habe.

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