Lauda-Königshofen

Königshöfer Messe: Weinprobe im Riesenrad

Trotz frischer Temperaturen schmeckte der Wein in den 4er Gondeln. Foto: Matthias Ernst

Bei seiner Premiere war das Weinfrühstück im Riesenrad auf der Königshöfer Messe ein voller Erfolg. Um zehn Uhr morgens eine Weinprobe abzuhalten ist zwar grundsätzlich nichts Neues, aber auf einem Riesenrad doch eher die Seltenheit, hatten sich Martin Pruszydlo von der Stadt Lauda und die örtlichen Weingästeführer überlegt und Kontakt zur Familie Göbel aufgenommen, die auf der Königshöfer Messe alle zwei Jahre mit ihrem gut 33 Meter hohen Riesenrad steht.

Die Weinbaugemeinde Lauda-Königshofen bietet einige Schätze, was vorzügliche Weine angeht. Und so war die Auswahl gar nicht so einfach für die Spezialisten. Drei Weine und einen Secco hatten sie schließlich ausgesucht und für die Probe vorgesehen. Los ging es mit einem "Stella" Sekt vom Weingut Benz. Wer nichtalkoholisch starten wollte, konnte auch die alkoholfreie Variante "Vinia" wählen. Das geschah noch vor der Riesenradfahrt. Denn zuerst mussten die Teilnehmer auf die 17 Gondeln immer in Vierergruppen verteilt werden. Dies übernahm Kamala Börngen von der Stadtverwaltung. Mike Faulhaber überreichte die kulinarischen Leckereien und dann wies das Riesenradpersonal die Gruppen in ihre Gondel ein.

Es soll eine Fortsetzung geben

Langsam hoben sich die Gondeln in die Höhe und man konnte einen herrlichen Blick auf Königshofen und das Taubertal genießen. Sogar ein Weinberg lag im Blickfeld, der Königshöfer Kirchberg. Von dort kam auch der Rotwein der Probe. Das Weingut Sack aus Lauda pflanzt dort Dornfelder Reben an, die im Keller gut verarbeitet, perfekt zu der Weinprobe am Vormittag passten.

Begonnen hatte man die Probe mit einem "Freihand" Müller-Thurgau der Becksteiner Winzer. Die Kreation von Weinbautechniker Florian Döller war ein besonderes Tröpfen, fanden die Teilnehmer im Anschluss an die Probe.

Kleine Brotzeitbox zur Weinprobe im Riesenrad Foto: Matthias Ernst

Der mittlere Wein war ein "Sonnenkind" vom Weingut Strobel. Der fruchtige Rosé hat seinen Namen von einem alten Winzerspruch für sonnengereifte Reben. Dazu konnte man sich immer wieder aus der Lunchbox bedienen, die mit Käsewürfeln, Pfefferbeißern und Trauben gefüllt war. Außerdem gab es noch Butterbrezeln, Baguette und süße Teilchen. Herbert Bieber sagte nach einer Stunde Fahrt im Riesenrad, dass diese Fahrt unbedingt wiederholt werden müsse. Alle anderen Fahrgäste stimmten ihm dabei zu. Wie verlautbart wurde, soll es in zwei Jahren eine Fortsetzung geben. 

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