STUTTGART/KARLSRUHE

Künstliches Heroin auf Rezept

(lsw) Künstliches Heroin auf Rezept ist für viele Schwerstabhängige der letzte Weg aus dem Sumpf. Doch wann es eine flächendeckende Versorgung gibt, ist unklarer denn je. Nicht selten fehlt es einfach an Patienten mit den notwendigen Voraussetzungen.
Ein Drogenabhängiger löst Heroin in einer Spritze auf, um es sich anschließend zu spritzen. Die Zahl der Drogentoten ist in Baden-Württemberg stark gestiegen. Foto: Foto: Boris Roessler
(lsw) Künstliches Heroin auf Rezept ist für viele Schwerstabhängige der letzte Weg aus dem Sumpf. Doch wann es eine flächendeckende Versorgung gibt, ist unklarer denn je. Nicht selten fehlt es einfach an Patienten mit den notwendigen Voraussetzungen. Bund und Land sind mittlerweile willig, die Krankenkassen signalisieren Einverständnis – und doch läuft die Diamorphin-Abgabe für Schwerstabhängige in Baden-Württemberg nur schleppend an. Das unternehmerische Risiko, das eine neue Abgabestelle für künstliches Heroin birgt, ist oft zu groß. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums steht die Stadt Stuttgart ...
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