BAD DÜRRHEIM

Mehr Moor auf der Baar

Die Moorlandschaft auf der Hochebene Baar zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb kommt unter speziellen Schutz.

Knapp 4700 Hektar Moor- und Waldflächen werden als Naturschutzgroßprojekt ausgewiesen.

Den Startschuss gab Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) am Dienstag in Bad Dürrheim. Die Kosten belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro, drei Viertel davon übernimmt der Bund, den Rest teilen sich Land und Kommunen.

Das Geld wird in Raten über mehrere Jahre hinweg gezahlt.

Bedeutsame Lebensräume

Das Projekt war drei Jahre lang vorbereitet und im Februar vom Bundesamt für Naturschutz bewilligt worden.

Ziel ist, die Moore wiederherzustellen und langfristig zu sichern. „Moore sind bedeutsame Lebensräume, klimarelevante Kohlenstoffspeicher, viel genutzte Erholungsräume und sie regulieren den Landschaftwasserhaushalt“, erläuterte Naturschutzminister Alexander Bonde.

Zudem gilt die Region als bedeutsame Achse im bundesweiten Biotopverbund. Weite Teile des Gebietes stehen bereits unter Schutz, etwa als Landschafts- oder Vogelschutzgebiet oder als Naturpark.

Wertvolle Orchideen

Neben den Mooren besticht die Landschaft durch artenreiche Wälder mit Eichen und Hainbuchen sowie Vorkommen wertvoller Orchideen.

Das Schutzgebiet ist in 14 Teilflächen gegliedert.

Sie liegen in den Kommunen Königsfeld, Mönchweiler, Brigachtal, Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim, Donaueschingen, Bräunlingen, Hüfingen, Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie in Geisingen im Landkreis Tuttlingen.

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