LAUDA

Rettender Sprung in den Wassergraben

Es geschah vor 66 Jahren: Als am 30. November 1944 gegen 12 Uhr in Lauda die Sirenen aufheulten, bedeutete dies für die leidgeprüfte Bevölkerung nur eines: Fliegeralarm.
Restauriert: Dieses Steinkreuz auf dem Bahngelände am „Bischemer Brückle“ erinnert an das Geschehen am 30. November 1944. Foto: Foto: Herbert Bickel
Es geschah vor 66 Jahren: Als am 30. November 1944 gegen 12 Uhr in Lauda die Sirenen aufheulten, bedeutete dies für die leidgeprüfte Bevölkerung nur eines: Fliegeralarm. Umgehend befolgte man im Bahnhof die Anordnung und schickte die dort haltenden Züge auf die Strecken in Richtung Tauberbischofsheim sowie nach Würzburg über Gerlachsheim. Insgesamt 18 Menschen starben daraufhin im Kugelhagel der alliierten Tiefflieger – unter anderem überlebte damals Ludwina Faul (1891 bis 1977) aus Unterbalbach, deren Ehemann, der Laudaer Bauunternehmer Josef Faul (1889 bis 1977) im Jahr 1955 aus Dankbarkeit ...
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