WITTIGHAUSEN

Spatenstich zum Umbau der Dorfmitte

Spatenstich für Umbau des Lebensmittelmarktes und Bau des Ärztehauses in der Dorfmitte von Unterwittighausen: Diese Projekte werden mit Leader-Mitteln gefördert. Mit Bürgermeister Marcus Wessels (Sechster von links) und Alfred Beetz, Vorsitzender der Leader Regionalgruppe Badisch-Franken (Zweiter von links), waren Vertreter des Bauträgers, des Lebensmittelmarktes, beteiligte Architekten und Vertreter des Gemeinderates mit von der Partie.
Spatenstich für Umbau des Lebensmittelmarktes und Bau des Ärztehauses in der Dorfmitte von Unterwittighausen: Diese Projekte werden mit Leader-Mitteln gefördert. Mit Bürgermeister Marcus Wessels (Sechster von links) und Alfred Beetz, Vorsitzender der Leader Regionalgruppe Badisch-Franken (Zweiter von links), waren Vertreter des Bauträgers, des Lebensmittelmarktes, beteiligte Architekten und Vertreter des Gemeinderates mit von der Partie. Foto: Matthias Ernst

Gleich mehrere Bescheide zur Förderung hatte der Vorsitzende der Leader-Regionalgruppe Badisch-Franken, Alfred Beetz, zum Spatenstich nach Wittighausen mitgebracht. Neben dem Um- und Ausbau des örtlichen Lebensmittelhändlers, der sich bewusst für einen Verbleib in der Ortsmitte entschieden hat und nicht auf die grüne Wiese gezogen ist, gibt es auch eine Förderung für ein gemeindliches Projekt, welches Wittighausen nachhaltig stärken soll und damit fit für die Zukunft machen soll.

Für Wittighausen sind es gleich mehrere Schwerpunkte, die gefördert werden. Zum einen wird die alte Hofstelle Maag, die bereits abgerissen ist, ebenso wie ein Teil des alten Bauhofes mit einem neuen Ärzte- und Dienstleistungshaus bebaut. Neue Parkplätze werden in der Dorfmitte von Unterwittighausen angelegt, sowie die Straßenführung an dieser Stelle angepasst. Gleichzeitig wird vom angrenzenden Lebensmittelmarkt ebenfalls eine Erweiterung der Parkplätze von 12 auf 32 vorgenommen, so dass die Kunden bequemer einkaufen können. Ein barrierefreier Zugang zum Markt schließt sich an. Zusammen mit den Parkplätzen am Ärztehaus stehen dann 50 kostenlose Parkplätze im Innenbereich des Ortes zur Verfügung.

Weiterhin wird der Hof am Lebensmittelmarkt überdacht, so dass die Nutzer des Getränkemarktes noch einfacher und vor allem trockenen Fußes einkaufen können. Größtes Projekt des Lebensmittelmarktes ist jedoch der Einbau einer neuen Kühltechnik. Die 25 Jahre alte Anlage hat mittlerweile ihre Tücken, wie Matthias Landwehr unumwunden zugibt. „Wir stellen jetzt bei laufendem Betrieb auf eine 100 Prozent und umweltfreundliche Technik um, die auch noch CO2- neutral ist“. Davon haben auch die Kunden etwas, ist sich der Marktleiter sicher.

Die neuen Kühltheken und die Eisschränke ermöglichen ein besseres und breiteres Angebot und die neuen Stellplätze erleichtern das Einkaufen. Von den erneuerten Rohrleitungen und dem Kühlaggregat sieht der Kunde nichts, trotzdem hilft alles zusammen der Umwelt.

„Wir sind froh, dass der Lebensmittelmarkt an diesem Standort bleibt“, freute sich Bürgermeister Marcus Wessels beim offiziellen Spatenstich. Er wies darauf hin, dass man in Wittighausen alles nah beieinander habe, seien es Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten oder Verwaltungsangelegenheiten im Rathaus. Für das Ärztehaus ist außerdem geplant, eine Apotheke unterzubringen und einen Physiotherapeuten.

Alfred Beetz sagte voller Stolz, dass nach Wittighausen eine der höchsten Förderungen fließen wird, die jemals von Leader ausgeschüttet wurde und er hoffe, dass sich die Investition für alle Beteiligten auszahlt.

Förderprogramm der Europäischen Union

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l' Économie Rurale“ (=Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum.

Im Mittelpunkt der Leader-Förderung stehen insbesondere Vorhaben, die die Innovations- und Wirtschaftskraft in den Regionen, die interkommunale Zusammenarbeit und den Tourismus stärken. Darüber hinaus sollen Antworten auf die drängenden Herausforderungen, wie etwa den demografischen Wandel, Klimawandel sowie Ressourcenschutz, entwickelt und erprobt werden. Dazu gibt es insgesamt fünf Schwerpunkte, zu denen man Projekte einreichen kann. Die höchstmögliche Förderung liegt bei 40 Prozent der bezuschussungsfähigen Nettosumme. mae

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