Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim setzt die Beiträge zur Kinderbetreuung aus

Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich in einem Kindergarten (Symbolbild).
Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich in einem Kindergarten (Symbolbild). Foto: Monika Skolimowska, dpa

Die Landesregierung hat die vorübergehende Schließung aller Schulen und Einrichtungen zur Kinderbetreuung sowie eines Großteils der Einrichtungen des öffentlichen Lebens im gesamten Land beschlossen.  Diese Regelung ist bislang bis zum Ende der Osterferien am 19. April gültig.

Durch die Corona-Pandemie erleben Menschen in vielen Bereichen massive Einschränkungen und sind häufig auch in ihrer persönlichen Einkommenssituation betroffen. Die Stadt Tauberbischofsheim möchte laut einer Pressemitteilung zu einer schnellen und unbürokratischen Entlastung der Bürger, vor allem der Familien, beitragen.

Schulische Betreuungsangebote

Die Abbuchung der Elternbeiträge wird für April vorerst ausgesetzt.

Das bedeutet, dass bei Abbuchern die Beiträge trotz eines vorliegenden Lastschriftmandats nicht eingezogen werden. Selbstzahler werden gebeten, die Beiträge für April nicht zu überweisen. Das gilt auch für die Familien, deren Kinder eine Notbetreuung in ihrer Grundschule oder weiterführenden Schule bis zur sechsten Klasse im April besuchen werden.

Jedoch weist die Stadt darauf hin, dass vom 1. bis 16. März gegebenenfalls "Essengeld" angefallen sei und es mit einer Fälligkeit zum 15. April wie gewohnt abgebucht werde.

Die Stadt ergänzt, dass es sich zunächst nur um eine Aussetzung der Zahlung handele und noch keinen Erlass des Elternbeitrags für April bedeute. Darüber werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Das hänge unter anderem davon ab, ob die Kommunen in diesen Bereichen eine staatliche Unterstützung erhalten werden.

Krippen und Kindertagesstätten

Nach Abstimmung mit den Trägern der Betreuungseinrichtungen werden die katholischen und evangelischen Krippen und Kindertagesstätten sowie der Waldkindergarten den Elternbeitrag im April ebenfalls zunächst aussetzen und damit den landesweiten Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände und der Vierkirchenkonferenz folgen.

Eine abschließende Entscheidung über diese Zahlungen ist auch hiermit nicht verbunden. Sie wird ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt getroffen. Mit einbezogen wurden auch die Eltern und Sorgeberechtigten, deren Kinder in einer Notgruppe betreut werden.

Richard-Trunk-Musikschule

Derzeit wird den Schülern der Musikschule, die Einzelunterricht erhalten, ein Unterricht über das Internet angeboten. Darüber hinaus wird derzeit intensiv geprüft, ob und wie die sonstigen Unterrichtsangebote nachgeholt werden können.

Bis zur Klärung werden die Entgelte über die erteilten Einzugsermächtigungen weiterhin erhoben. Selbstverständlich werde auch hier in der nächsten Zeit eine Entscheidung über den endgültigen Umgang mit Unterrichtsausfällen zu treffen sein, heißt es weiter.

Abschließend teilt die Stadt mit, dass sich in den nächsten Wochen klären werde, wie es in den einzelnen Bereichen weitergehe. In vielen Fällen sei eine landesweit einheitliche Regelung für alle Städte und Gemeinden zu erwarten.

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