Tauberbischofsheim

Vermisste 13-Jährige: Polizei warnt vor Suchaktionen

Die Nordbrücke in Tauberbischofsheim: Von hier soll das 13-jährige Mädchen in den eiskalten Fluss gestürzt sein. Foto: René Engmann

Weiterhin gibt es keine Spur von dem Mädchen, das am 9. Januar von der Tauberbischofsheimer Nordbrücke in die Tauber gestürzt ist. Die Eltern hatten die 13-Jährige am gleichen Abend als vermisst gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen in dem eiskalten Fluss ertrunken ist. Tagelang wurde mit zahlreichen Spezialkräften ein 15 Kilometer langer Flussabschnitt bis Niklashausen (Main-Tauber-Kreis) wiederholt abgesucht – ohne Ergebnis.

Polizei warnt: Gefahr am eiskalten Fluss

Nun haben Freunde und Bekannte der Familie in den sozialen Netzwerken zu einer privaten Suchaktion mit Freiwilligen auf und entlang der Tauber aufgerufen. Die Polizei zeigt Verständnis für den Wunsch, "die Ungewissheit für die Angehörigen über den Verbleib der 13-Jährigen ist wirklich unvorstellbar", heißt es aus Heilbronn. Doch die Polizei warnt: Die Tauber habe aktuell eine Temperatur von nur vier bis sechs Grad.  Aufgrund der Regenfälle seien die Pegelstände wieder gestiegen. Wer mit dem Boot ungeübt ist und in die Tauber fällt, setze sich großer Gefahr aus.

Gleichzeitig dementiert die Polizei Mitteilungen auf Facebook, wonach man die Suche eingestellt habe. Weiterhin würden Streifenbeamte neuralgische Punkte kontrollieren.

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