Poppenhausen

Viermal Poppenhausen: in Franken, Baden Thüringen und Hessen

Bei der Enthüllung der 'Stele der Freundschaft' (von linkls): Karl Endres (Baden), Bürgermeister Marcus Wessels (Baden), Bürgermeister Ludwig Nätscher (Franken), Bürgermeister Christopher Other (Thüringen), Bürgermeister a.D. Bernhard Henneberger (Baden), Bürgermeister Manfred Helfrich (Hessen), Joachim Mühlen (Steinmetz-Meister), Ortsvorsteher Peter Detig, Bruder Gabriel und Bürgermeister a.D. Wolfgang Wehner (Hessen).
Bei der Enthüllung der "Stele der Freundschaft" (von linkls): Karl Endres (Baden), Bürgermeister Marcus Wessels (Baden), Bürgermeister Ludwig Nätscher (Franken), Bürgermeister Christopher Other (Thüringen), Bürgermeister a.D. Bernhard Henneberger (Baden), Bürgermeister Manfred Helfrich (Hessen), Joachim Mühlen (Steinmetz-Meister), Ortsvorsteher Peter Detig, Bruder Gabriel und Bürgermeister a.D. Wolfgang Wehner (Hessen). Foto: Peter Detig

Die vier gleichnamigen Ortschaften Poppenhausen sind seit 40 Jahren freundschaftlich verbunden. Aus diesem Anlass sollte die langjährige Freundschaft für die Bürger des hessischen Poppenhausens und deren Gäste mit einer "Stele der freundschaftlichen Verbundenheit" bekräftigt werden. Das Kunstwerk, das auf dem Von-Steinrück-Platz vor dem Rathaus platziert wurde, wurde den Bürgern offiziell im Rahmen eines gemeinsamen Festes vorgestellt.

Eingeladen waren die Bürgermeister und deren Vorgänger sowie Gemeindeabordnungen aus allen vier Ortschaften, die sich Poppenhausen nennen. Geplant und gesponsert wurde die Stele vom örtlichen Bürgermeister Manfred Helfrich, angefertigt hat sie Bildhauer Joachim Mühlen (Haunetal-Mauers) aus einem rötlichen Vogesen-Sandstein. Mit Unterstützung der Bauhofmitarbeiter wurde die Stele an einem gut einsehbaren und geschützten Ort aufgestellt.

Spenden gesammelt

Manfred Helfrich hatte vor zwei Jahren an seinem runden Geburtstag um Spenden für Kunst und Kultur gebeten. Insgesamt waren 5600 Euro zusammengekommen, die zum größten Teil für die Stele aufgewendet wurde. "Es war mir wichtig, dass die freundschaftliche Verbundenheit nach außen erkennbar wird. Eine vierseitige Stele eignet sich hervorragend, die vier Orte darzustellen. Mit den Gemeindewappen, die auf gewölbten Emaille-Tafeln und den in Stein gemeißelten Gemeindenamen dargestellt sind. So sind alle vier Orte mit ihren Wappen gut erkennbar.", so Helfrich. Zudem ist auf einem Metallband "In freundschaftlicher Verbundenheit" zu lesen.

Von den Anfängen 1979 und den ersten Kontakten zu dem in Thüringen beheimateten Poppenhausen berichtete mit ergreifenden Worten Karl Endres aus "unserem" Poppenhausen. Er war einer der Initiatoren der Poppenhausener Treffen, zu denen auch der bereits vor einigen Jahren verstorbene Ehrenbürger Theo Köhler aus dem hessischen Poppenhausen zählte.

Die Stele wurde schließlich von Steinmetz-Bildhauermeister Joachim Mühlen und Ortsvorsteher Peter Detig enthüllt und präsentierte sich den interessierten Gästen, welche die Qualität und Ausführung bewunderten. Grußworte sprachen Ehren-Gemeindebrandinspektor Georg Wehner, Bürgermeister a.D. Wolfgang Wehner (Poppenhausen/Wasserkuppe), Bürgermeister a.D. Bernhard Henneberger (Baden) sowie die amtierenden Bürgermeister Marcus Wessels (Baden), Ludwig Nätscher (Franken) und Christopher Other (Thüringen).

Göttlichen Segen für die Stele

"Es waren interessante Zeiten. Das Ziel war immer, die Gemeinschaft zu fördern", erwähnte Wolfgang Wehner, der langjährige Vorgänger von Manfred Helfrich und fügte an: "Das Wichtigste ist, dass wir alle in Freiheit leben können." Allesamt waren sich einige, dass eine solche Stele nun in Zukunft in allen vier Gemeinden stehen sollte.  Bruder Gabriel, der Hausgeistliche vom Antonius-Netzwerk Mensch, spendete der Stele und der Initiative den göttlichen Segen. Den Festtag ließen die Abordnungen der vier Poppenhausen mit den Bürgern auf dem Von-Steinrück-Platz gemütlich ausklingen.

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