Oberlauda

Vorstand für den Heimat- und Kulturverein gewählt

Der Heimat- und Kulturverein (HKV) ist und bleibt für ortsspezifische Fragen der wichtigste Verein im Dorf, betonte der Vorsitzende Frithjof Spänkuch zu Beginn der Jahreshauptversammlung. Was sich im letzten Jahr alles getan hat, rief der stellvertretende Vorsitzende Werner Kilb in Erinnerung. Die Liste war lang und die Aktivitäten nicht nur auf Oberlauda beschränkt.

Regelmäßige Zusammenkünfte der Vorstandschaft bildeten die Grundlage zum Beispiel für die Planung, Gestaltung und Einweihung des Mühlenvorplatzes, die Pflege des Volapükplatzes durch Heidi Daub und Elke Nixdorf-Maertens, die Winterlagerung der vorhandenen Sitzgarnituren durch Gerhard Haas und Helmut Hollerbach oder die besondere Kirchenführung durch Wolfgang Haas.

Digitalisierung des Archivs

Initiiert wurden die Instandsetzung der Kirchentreppe, die Errichtung eines Spielgeräts auf dem Spielplatz und die Realisierung eines Kneipp-Tretbades. Weiter verfolgt wird die Führung des Archivs (Wolfgang Haas), dessen Digitalisierung (Reinhard Haas) und die Aufrechterhaltung der Ahnenforschung, deren bisherige treibende Kraft Wendelin Stephan allerdings aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Eine überregionale Zusammenarbeit hat vor allem bei Kirchenbüchern zu oft verblüffenden Ergebnissen und Erkenntnissen geführt.

Dann standen Neuwahlen an. Für die nächsten drei Jahre wurden gewählt beziehungsweise in ihren Funktionen bestätigt: Erster Vorsitzender Frithjof Spänkuch; 2. Vorsitzender Werner Kilb, Kassier Bernd Haas, Schriftführer Kurt Breitenstein, die Beisitzer Monika Stump, Erich Haas, Alfred Oehmann und Jochen Groß und die Kassenprüfer Helmut Hollerbach und Gerhard Haas.

Informationen zur Marienkapelle

Es hat beim HKV Tradition, dass bei Hauptversammlungen über besondere Einrichtungen oder Themen referiert wird. In diesem Jahr hatte sich Wolfgang Haas die Kapellen im Ort und auf der Gemarkung, insgesamt vier, ausgesucht. Mitten im Dorf steht die Marienkapelle und in Ortsnähe die Lourdes-Grotte. Neben der Konradkapelle in Richtung Dittwar kommt eine weitere Marienkapelle Richtung Heckfeld im sogenannten Kapellengewann am Geisberg dazu. Auf diese hatte sich Wolfgang Haas spezialisiert.

Im 17. Jahrhundert erbaut, wurde sie 1870 durch einen Neubau ersetzt. Sie diente, wie wohl alle Kapellen in der freien Flur, den Bauern und Reisenden nicht nur als Gebetsort, sondern bei Unwettern unter anderem auch als Zufluchtsort. 1936 wurde sie restauriert und taucht seitdem auch in Versicherungsunterlagen auf. Weitere Restaurierungen erfolgten in den 60er Jahren und ab 1981. Mitte der 90er Jahre wurde unter anderem das Dach saniert.

Ungeklärt ist das Thema des  ursprünglichen Inventars. Die wahrscheinlich erste Pieta aus Stein sollte um 1977 restauriert werden, ist aber angeblich dabei zerbrochen. Momentan befindet sich eine Marienstatue aus Holz am kleinen Altar – von Bruno Balbach restauriert, der für den HKV und die Pfarrgemeinde immer wieder als Restaurator tätig war.

Was die Mitglieder sonst noch beschäftigte, konnten sie anschließend loswerden. Angeregt wurde dabei eine zumindest teilweise Überdachung der Sitzgruppe am Volapükplatz, Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung und eine unumgängliche Mitgliederwerbung. 

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