TAUBERBISCHOFSHEIM

Wie man Pflege- oder Adoptivkindern Sicherheit gibt

Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes Main-Tauber-Kreis hat in Kooperation mit dem Caritasverband die Referentin Gabriela Fischer-Rosenfeld für einen Vortrag gewinnen können, um dem Thema Herkunft von Pflege- oder Adoptivkindern einen Raum zu geben. Die Veranstaltung fand in den Räumen des Caritasverbandes in Tauberbischofsheim statt.

Gabriela Fischer-Rosenfeld befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Pflege- und Adoptivkinder. Sie gibt Seminare, leitet Gruppen von Pflegeltern und ist supervisorisch für Pflegefamilien tätig. Zahlreiche Pflege- oder Adoptiveltern waren der Einladung gefolgt und gaben dem Vortrag durch eigene Erfahrungen und Expertisen einen lebendigen Austausch, heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Kindern etwas von der eigenen Lebenssicherheit anbieten

Die zentrale Frage: „Woher komme ich eigentlich?“ ist für die betreffenden Familien immer ein Thema, mit dem sie sich mit dem Kind oder den Kindern aus komplexen Herkunftsfamilien beschäftigen müssen. Die Referentin verdeutlichte, was den Kindern Sicherheit gibt und was nicht.

Diese Unsicherheit ist existentiell und schwingt im Leben eines Pflege- oder Adoptivkindes immer mit. Eine der Hauptaufgaben der Pflegefamilie sei es, dem anvertrauten Kind etwas von ihrer eigenen Lebenssicherheit anzubieten und somit die Entwicklung der Kinder zu unterstützen. Fischer-Rosenfeld setzte das Signal, ehrlich und transparent mit dem oder den anvertrauten Kindern in Bezug auf die eigene Herkunft des Kindes umzugehen, aber auch die Kinder gegebenenfalls altersgemäß vor der Wahrheit zu schützen.

Die nächste Veranstaltung für Pflegeeltern ist der Seminartag „Trauma – Schule – Lernen: Ursachen für erschwertes Lernen verstehen und Übergänge gut begleiten“ am Samstag, 20. Oktober, in Lauda. Interessierte können sich dafür bereits beim Jugendamt unter der Tel. (0 93 41) 82-54 84 anmelden.

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