Tauberbischofsheim

Zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen

Der Kirchenchor St. Bonifatius, Tauberbischofsheim, wählte bei der Hauptversammlung seinen Vorstand und ehrte langjährige Chorsänger. Dazu gratulierte Dekan Gerhard Hauk (Zweiter von rechts).
Der Kirchenchor St. Bonifatius, Tauberbischofsheim, wählte bei der Hauptversammlung seinen Vorstand und ehrte langjährige Chorsänger. Dazu gratulierte Dekan Gerhard Hauk (Zweiter von rechts). Foto: Andreas Brachs

Es war der dritte Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Kirchenchors St. Bonifatius, Tauberbischofsheim: Nach dem Kirchenkonzert im Juni und einer mehrtägigen Kulturreise im September gestaltete der Chor im 50. Jahr seines Bestehens einen Festgottesdienst am vergangenen Sonntag. Anschließend ehrte die Vereinigung langjährige Aktive und wählte ihren Vorstand.

Mit der Missa brevis in D-Dur von Michael Haydn zeigte der Kirchenchor beim Sonntagsgottesdienst in St. Bonifatius eindrucksvoll, welche Entwicklung er in den vergangenen beiden Jahren unter dem neuen Dirigenten, Arno Leicht, genommen hatte. Für die Messe hatte sich die Gemeinschaft mit der Solisitin Eva-Maria Betz verstärkt, deren glockenheller Sopran nicht nur Bereicherung, sondern Höhepunkt des Chorgesangs war.

Dekan Gerhard Hauk danke dem Chor, dem Dirigenten und der Organistin für die stete Unterstützung im Kirchenjahr und die erhebenden musikalischen Beiträge zur Liturgie: „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“. Dem Leiter dankte er für ein fachkompetentes, unkompliziertes und herzliches Miteinander. Gerne zitierte der Dekan die Aussage eines Chormitglieds: „Herr Leicht ist für uns ein Segen.“

Bei der anschließenden Cäcilienfeier im Gemeindehaus, zugleich Hauptversammlung des Kirchenchors, würdigte Vorsitzende Christina Burger zwei Gründungsmitglieder: den ersten Dirigenten Bernhard Heimburger und Sängerin Gertraud Löhr. Dem aktuellen Dirigenten Arno Leicht bescheinigte sie eine anspruchsvolle und kompetente Chorarbeit: „Sie haben aus einem Kirchenchor Ihren Kirchenchor gemacht.“ Mit Naturalien für die „Stimmbildung“ dankte die Gemeinschaft augenzwinkernd ihrem Leiter, der sein Amt geduldig und humorvoll ausübe und unter dem man musikalisch viel dazugelernt habe.

Leicht wiederum freute sich, dass die Mitglieder seinen Weg mitgehen. Ein Kirchenchor sei kein Singkränzchen, sondern habe wichtige liturgische Aufgaben und sei Teil der christlichen Verkündigung. Dazu gehöre es, die Frohe Botschaft gut zu präsentieren. Der Dirigent versprach: „Wir machen weiter so!“

Neben dem liturgischen Gesang plant der Kirchenchor für 2019 wieder ein Kirchenkonzert; 2020 will er sogar eine Passion in Musikform aufführen. Dazu wünscht sich Leicht allerdings noch eine Vergrößerung der Personaldecke. Für 2019 ist außerdem eine eintägige Kulturfahrt in Planung.

Laut dem Jahresrückblick von Schriftführerin Hedi Krajewski hat der aufstrebende Chor derzeit 37 aktive Sänger; allein sieben sind im vergangenen Jahr beigetreten. In 42 Proben bereitete man sich auf sechs Gottesdienst-Auftritte und das Kirchenkonzert vor. Krajewski erinnerte an die Gründung als „Singgemeinschaft“ vor 50 Jahren, aus der der Kirchenchor hervorging. Seit Anbeginn gehört man dem Cäcilienverband Freiburg an.

In der Wahl bestätigte die Gemeinschaft ihre Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig: Im Amt bleiben Vorsitzende Christina Burger, Stellvertreterin Renate Karl, Kassenwart Gerd Schneiderbanger, die Kassenprüfer Markus Bechtold und Manfred Hau sowie die Beisitzerinnen Ursula Herschlein, Roswitha Lierenfeld und Marianne Peterwitz. Neu hinzukommen Schriftführerin Annerose Größlein und Beisitzerin Petra Vitzthum.

Vorsitzende Christina Burger ehrte folgende langjährigen Sänger: Hedi Krajewski für 30 Jahre, Markus Bechtold für 25 Jahre, Brunhild Paeger und Gerd Schneiderbanger für 20 Jahre sowie Margarete Winkler für zehn Jahre.

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