WITTIGHAUSEN

Zuschuss für Phosphatfällung eingetroffen

Die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Wittigbachgruppe erhält eine neue vollautomatische Phosphatfällanlage.
Die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Wittigbachgruppe erhält eine neue vollautomatische Phosphatfällanlage. Foto: Matthais Ernst

Für den Bau einer Phosphatfällanlage der Kläranlage des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Wittigbach erhält die Gemeinde Wittighausen für den baden-württembergischen Teil des Zweckverbandes (25,5 Prozent) eine Förderung in Höhe von 19 400 Euro; das entspricht 80 Prozent des baden-württembergischen Anteils. Die Förderrichtlinien in Bayern lassen keine Förderung zu, informierte Bürgermeister Marcus Wessels den Gemeinderat. Das Vorhaben kostet insgesamt rund 65 000 Euro. Die Arbeiten werden in Kürze vergeben, so dass mit der neuen Anlage alle gesetzlichen Auflagen wieder erfüllt werden. Im Zweckverband Abwasserbeseitigung Wittigbach sind die Gemeinden Wittighausen, Giebelstadt, Kirchheim, und Geroldshausen seit über 30 Jahren organisiert.

Zu Beginn dieses Jahres war der Grenzwert für die Einleitung von Phosphaten in das Reinwasser von der EU drastische gesenkt worden, sodass die neue Anlage nötig wurde. Der Grenzwert wurde dabei von 2,3 Milligramm/Liter auf 0,8 Milligramm/Liter herabgesetzt. Die bisherige Anlage konnte dies nicht erfüllen, so dass man eine neue Phosphatfällstation einrichten muss. Trotz intensiver Bemühungen mehrerer Bundestagsmitglieder aus beiden Ländern konnte keine Förderung in Bayern erreicht werden, da die Gesamtbeträge der einzelnen Mitgliedsgemeinden unter der Bagatellgrenze liegen, was Wessels sehr bedauerte.

Außerdem beschloss der Gemeinderat eine Spielplatzerweiterung an der Grundschule Wittighausen. „Die Pfarrpfründestiftung hat der Erweiterung des Spielplatzes und der kostenlosen Nutzung ihres Grundstückes dankenswerterweise zugestimmt“, freute sich Bürgermeister Wessels. Es wird ein entsprechender Nutzungsvertrag mit zunächst zweijähriger Laufzeit und anschließend unbefristeter Laufzeit abgeschlossen. Sollte das Grundstück verkauft werden, erfolgt eine Kündigung mit halbjährlicher Frist zum Jahresende.

Als Spielgeräte wird vorgeschlagen, eine Seilbahn (eventuell eine Doppelseilbahn) zu errichten. Das Team Weihnachtsmarkt hat hierfür 3856 Euro gespendet, die Theatergruppe „Dielegnatzer“ 3000 Euro (gesamt: 6856 Euro).

Aktuell werden bereits Angebote eingeholt, so dass in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen ein Beschluss zur Anschaffung gefasst werden kann. Zudem wird ein Zaun erforderlich sein, berichtete der Bürgermeister weiter.

In diesem Zusammenhang berichtete Erika Kordmann von Vandalismus und Schäden an den gemeindlichen Spielplätzen und am Radweg, die in letzter Zeit zugenommen hätten. Sie bat darum, die Öffentlichkeit über diese Missstände zu informieren, um so in Zukunft durch vermehrte Aufmerksamkeit zu verhindern.

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