Bad Mergentheim

Zwei Schmerzpumpen für die Palliativstation

Zwei mobile Schmerzpumpen sind künftig im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim im Einsatz. Helmut Wolf und Schwester Maria-Regina Zohner haben die Geräte im Namen des Caritas-Fördervereins auf der Palliativstation an Regina Weiland (links), Fachärztin Dagmar Hügel-Dubowy (Mitte) und Regina Almandinger (rechts) übergeben. Foto: Jasmin Paul

Zuverlässig, leicht und handlich – so lassen sich die Vorteile der beiden Schmerzpumpen beschreiben, die der Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim kürzlich auf der Palliativstation übergeben hat. Anders als bei den großen Schmerzpumpen, die die Patienten an ihr Zimmer binden, ermöglichen die Neuanschaffungen freies Bewegen im Caritas-Krankenhaus oder sogar einen Ausflug mit dem Wunschmobil.

Spende einer Angehörigen

Möglich wurde die Schmerzpumpen-Übergabe dank einer Spende, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Angehörige eines Patienten der Palliativstation hatte nicht nur den unermüdlichen Einsatz der Ärzte und Pflegekräfte gelobt, sondern sich auch selbst stets angenommen und getröstet gefühlt. Daher spendete sie 1500 Euro an den Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses, um „ein Herzensprojekt für die Palliativstation“ umzusetzen. Der bestellte für die Spendensumme eine Schmerzpumpe. Das Zweitgerät wurde aus dem Vereinstopf beigesteuert.

„Für uns ist es wahnsinnig toll, zu sehen, dass wir mit zwei kleinen Geräten Patienten wie Mitarbeitenden trotz der schweren Zeit auf der Palliativstation eine so eine große Freude bereiten. Unser Vereinszweck ist damit in doppelter Hinsicht erfüllt“, sagte die 1. Vorsitzende Schwester Maria-Regina Zohner bei der Übergabe.

Größtmögliche Unabhängigkeit

Fachärztin Dagmar Hügel-Dubowy nahm mit den beiden Palliativ-Schwestern Regina Almandinger und Regina Weiland die Geräte entgegen. „Größe und Gewicht sowie eine lange Akkulaufzeit erlauben es gerade den schwerstkranken Patienten, die gern und in Relation noch gut zu Fuß sind, größtmöglich unabhängig zu sein und sich frei zu bewegen. Hinzu kommt, dass die Abgabe des Schmerzmittels von den Patienten selbst dosiert werden kann“, erklärt die Ärztin einige Vorteile.

Zu ihrem Einsatz auf Fahrten mit dem „Wunschmobil unterwegs“, das als gemeinsames Projekt mit dem DRK schwerstkranken Patienten in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt, werden die Schmerzpumpen öfter kommen. Um das Angebot für noch mehr Menschen in der Region zugänglich zu machen, ist unlängst eine Kooperation zwischen dem Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses mit dem Ökumenischen Hospizverein Bad Mergentheim geschlossen worden, so die Pressemitteilung abschließend.

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