Wertheim

Burg Wertheim: Ein Kunstsommer voller Überraschungen

Der Kunstsommer Burg Wertheim 2020 wird mit einem nicht erwarteten Ergebnis zu Ende gehen: bei diesmal – Corona bedingt – nur 41 Ausstellungstagen kamen pro Tag im Schnitt 33 Personen. Das ist neuer Rekord – die Besucher kamen dabei aus dem gesamten bundesrepublikanischen Raum, vermehrt aber aus dem regionalem Umfeld im Radius von etwa 150 Kilometern um Wertheim herum, heißt es in einer Pressemitteilung.

Besonders positiv empfand Galerist Schöber die deutlich erhöhte Verweildauer in den zwei Ausstellungen "Innenleben" und "Wasser leben". Daneben sei die Preisgestaltung der Kunstwerke ein heißes Thema gewesen. "Was für Kunstkenner normal beziehungsweise eher günstig war, erschien manch anderen Besuchern astronomisch hoch. Dabei wird immer wieder vergessen, dass Künstler als Selbstständige genauso Mieten, Versicherungen, Weiterbildung bezahlen müssen wie andere Erwerbstätige", heißt es in der Pressemitteilung.

Da es aber auch innerhalb der Künstlerschaft Diskussionen gibt, was ein angemessener oder zu erzielender Verkaufspreis ist, bietet Axel Schöber am Donnerstag, 17 September, ab 17.30 Uhr einen kostenlosen, etwa zweistündigen Vortrag mit Diskussion zum Thema "Im Dschungel des Kunstmarktes: Gibt es überhaupt noch gute Kunst und was darf/muss sie kosten?" an. Und zwar im Neuen Archiv der Burg Wertheim (Schlossgasse 11) in Wertheim (formlose Anmeldung an mail@art-isotope.de).

Der Kunstsommer 2020 endet am Donnerstag, 24. September, um 17 Uhr. Öffnungszeiten bis dahin: Do. bis So. von 10.30 bis 17 Uhr.

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