Tauberbischofsheim

Den Wald für nachfolgende Generationen erhalten

Antrittsbesuch beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis (von links): Forstpräsidentin  Anja Peck, Dezernent Werner Rüger, Forstamtsleiter Karlheinz Mechler und Erster Landesbeamter Christoph Schauder.
Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis / Frank Mittnacht | Antrittsbesuch beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis (von links): Forstpräsidentin  Anja Peck, Dezernent Werner Rüger, Forstamtsleiter Karlheinz Mechler und Erster Landesbeamter Christoph Schauder.

Die neue Forstpräsidentin Anja Peck war zu einem Antrittsbesuch im Landratsamt Main-Tauber-Kreis zu Gast. Zunächst besuchte sie das Forstamt. Daran schloss sich ein Gespräch mit dem Ersten Landesbeamten Christoph Schauder, dem zuständigen Dezernenten für das Forstamt, Werner Rüger, und Amtsleiter Karlheinz Mechler an, so eine Pressemitteilung.

Vielfältiger Lebensraum

Baden-Württemberg zählt zu den waldreichsten Bundesländern. 39 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. "Unser Wald ist ein vielfältiger, naturnaher Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, eine unersetzliche Erholungsoase und gleichzeitig der Produktionsort des öko-logischen, nachwachsenden Rohstoffes Holz", sagte die Forstpräsidentin laut der Mitteilung. 

Erster Landesbeamter Schauder betonte, dass der Landkreis gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden alles unternehmen werde, um den Wald für nachfolgende Generationen zu erhalten. 

Für das gesamte Land zuständig

Anja Peck leitet die höhere Forstbehörde, die beim Regierungspräsidium Freiburg angesiedelt, aber für das gesamte Land zuständig ist. Zum Jahresbeginn ist die Forstorganisation in Baden-Württemberg neu geordnet worden. Basis sind die unteren Forstbehörden bei den Landratsämtern. Übergeordnet sind die höhere Forstbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg und die Forstabteilung beim Ministerium Ländlicher Raum.

Im Antrittsgespräch schilderten Erster Landesbeamter Schauder, Dezernent Rüger und Amtsleiter Mechler laut der Pressemitteilung, wie sich das Forstamt im Zuge der Organisationsreform neu aufgestellt hat. Im Fokus des Gesprächs standen auch die Aufgaben der unteren Forstbehörde, zu denen die Beratung und Förderung von Waldbesitzern sowie zum Beispiel die Waldpädagogik gehören.

Schäden wegen Trockenjahr

"Wir streben darüber hinaus an, die problematischen Strukturen im sehr stark parzellierten Privatwald zu verbessern", erklärte Amtsleiter Mechler laut der Mitteilung. Er machte deutlich, dass das dritte Trockenjahr in Folge zu erheblichen Schäden an den Waldbeständen im Main-Tauber-Kreis geführt habe. Die Folge seien hohe Vermögensverluste der betroffenen Waldbesitzer, sowohl durch die Schäden selbst als auch durch den zusammengebrochenen Holzmarkt.

"Das Phänomen ist nicht räumlich beschränkt, sondern betrifft ganz Mitteleuropa", fasste Mechler zusammen. Daher sei es wichtig, die Unterstützung und Förderung des Landes auf unterer Ebene, also durch die Kreisforstämter, umzusetzen. Somit könnten die Folgen der Extremwetterereignisse gemildert werden, so die Mitteilung.

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