Die Subkultur muss gehen

Das Ende naht: Mitglieder der Ateliergemeinschaft “Bauzug 3YG“ stehen auf dem Bahnwaggon-Künstler-Areal am Stuttgarter Nordbahnhof im Tor zum Veranstaltungsbereich des Areals (Bild vom 31.01.2011). In rund 20 ausrangierten Eisenbahnwaggons hat sich die Kunstszene mit Ateliers, Bühnen, Wohnungen und Bars auf ihre ganz spezielle Art eingerichtet. Jetzt müssen sie dem Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21 Platz machen.
Foto: Marijan Murat | Das Ende naht: Mitglieder der Ateliergemeinschaft “Bauzug 3YG“ stehen auf dem Bahnwaggon-Künstler-Areal am Stuttgarter Nordbahnhof im Tor zum Veranstaltungsbereich des Areals (Bild vom 31.01.2011). In rund 20 ausrangierten Eisenbahnwaggons hat sich die Kunstszene mit Ateliers, Bühnen, Wohnungen und Bars auf ihre ganz spezielle Art eingerichtet. Jetzt müssen sie dem Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21 Platz machen.

(lsw) Ein Tacheles im Schwäbischen? Geht. Den Charme des legendären Berliner Kunstzentrums findet man in Stuttgart neben einem Schrottplatz. Um Eisenbahnwaggons herum. Aber nicht mehr lange – das Stückchen Subkultur muss den Bauarbeiten für Stuttgart 21 weichen. Die Künstler müssen weg da. Und Stuttgart verliert schon bald eine chaotische kleine Welt, ein Refugium, einen seiner charmantesten Orte. Die rund 20 ausrangierten Eisenbahnwaggons am Nordbahnhof, in denen sich die Kunstszene mit Ateliers, Bühnen, Wohnungen und Bars auf ihre ganz spezielle Art eingerichtet hat, verschwinden. Sie müssen ...

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