Tauberbischofsheim

Feuchtbiotop im Naturschutzgebiet "Hohenberg" saniert

Das Feuchtbiotop im Gewann 'In der Hecke' der Gemarkung Sachsenflur ist Bestandteil des Naturschutzgebiets 'Hohenberg': Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde wurde es wieder als Laichbiotop für Amphibien optimiert.
Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Karl-Heinz Geier | Das Feuchtbiotop im Gewann "In der Hecke" der Gemarkung Sachsenflur ist Bestandteil des Naturschutzgebiets "Hohenberg": Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde wurde es wieder als Laichbiotop für Amphibien optimiert.

In enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart wurde ein Laichgewässer im Naturschutzgebiet „Hohenberg“ saniert und ökologisch aufgewertet. Der in dem Gewässer abgelagerte Schlamm und Laubeintrag wurde ausgebaggert. Durch das gezielte Entfernen der beschattenden Gehölze wird das Stillgewässer besser besonnt und kann sich besser erwärmen. Das schreibt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis in einer Pressemitteilung

Den dort vorkommenden Amphibienarten stünde im Frühjahr 2022 somit wieder ein optimales Laichgewässer zur Verfügung. Das Feuchtbiotop sei vor rund 40 Jahren im Gewann „In der Hecke“ der Gemarkung Sachsenflur (Stadt Lauda-Königshofen) angelegt worden. Die Arbeiten seien im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis vorgenommen worden.

In den vergangenen Jahren war das Biotop laut Landratsamt durch den Eintrag von Schlamm, Laub und Geäst zunehmend verlandet. Durch den zusätzlich aufkommenden starken Gehölzbewuchs war eine freie Wasserfläche nur noch kurzzeitig im Frühjahr vorhanden. Die Tümpel waren somit als Laichgewässer für die dort vorkommenden Amphibien nicht mehr geeignet, heißt es in der Mitteilung.

Die Pflegemaßnahme habe ein örtliches Bauunternehmen umgesetzt. Finanziert sei die Maßnahme durch Sondermittel, die der unteren Naturschutzbehörde vom Umweltministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Sonderprogramms "Biologische Vielfalt" zur Verfügung gestellt wurden. Feuchtbiotope und die daran gebundenen Tier- und Pflanzenarten zu optimieren und zu vernetzen diene auch dazu, die Naturschutzstrategie Baden-Württemberg umzusetzen. 

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