Tauberbischofsheim/Würzburg

"Großer Preis des Mittelstands" für die Spedition Rüdinger

 MdL Wolfgang Reinhart konnte als Laudator beim 'Großen Preis des Mittelstands' in diesem Jahr der Spedition Rüdinger, die auch im Main-Tauber-Kreis beheimatet ist, gratulieren.
 MdL Wolfgang Reinhart konnte als Laudator beim "Großen Preis des Mittelstands" in diesem Jahr der Spedition Rüdinger, die auch im Main-Tauber-Kreis beheimatet ist, gratulieren. Foto: Büro Reinhart

Als Festredner hielt Wolfgang Reinhart die Laudatio bei der 26. Verleihung des Großen Preises des Mittelstandes der "Oskar-Patzelt-Stiftung" an die Spedition Rüdinger, die auch im Main-Tauber-Kreis beheimatet ist, vor rund 300 Unternehmen im Congress Centrum in Würzburg.

Das Speditions-Unternehmen ,,Rüdinger" aus Krautheim, das auch im Main-Tauber-Kreis mit einem Standort in Weikersheim beheimatet ist, habe sich unter den 4970 nominierten Unternehmen aus ganz Deutschland als einer der Preisträger durchgesetzt, berichtet Reinhart in einer Pressemitteilung. Die in bereits dritter Generation familiengeführte Firma transportiere weltweit Güter mit mehr als 100 Spezial-Lkw und in Kooperationen auf der Schiene, auf dem Schiff und in der Luft.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sei der komplette Verzicht auf Subunternehmer. Ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag werde aktuell jährlich umgesetzt. Der deutsche Technologie- und Weltmarktführer setze Maßstäbe im Bereich Logistik, so Reinhart. So können durch den Einsatz von doppelten Böden, die doppelte Menge auf die Straße gebracht werden. Eine ,,App-gesteuerte" Echtzeit-Verfolgung der jeweiligen Lieferung sei ebenfalls möglich.

Über 500 Mitarbeiter

Die Spedition sei nicht nur stark motorisiert aufgestellt, sondern beschäftige über 500 Mitarbeiter, darunter 50 Auszubildende. Nachwuchssorgen habe das Unternehmen folglich nicht. Durch die Teilnahme an sämtlichen Ausbildungs- und regionalen Wirtschaftsmessen, Verbandsaktivitäten und zahlreichen Bildungspartnerschaften werde ein stetig hoher Bewerberzulauf generiert.

Die Angestellten stehen im Mittelpunkt, heißt es in der Laudatio. So werden viele Angebote im Bereich Fitness, Gesundheit und natürlich auch Weiterbildung angeboten. Fahrsicherheitstrainings dürfen ebenfalls nicht fehlen. Gleitzeit und Home-Office, Jobticket oder Tankgutscheine seien nur weitere von einer Vielzahl an Mitarbeiterangeboten.

Das soziale Engagement werde bei Rüdinger ebenfalls großgeschrieben. So fördere das Unternehmen eine ortsansässige Schule für schwer körperbehinderte Kinder sowie eine Behindertenwerkstatt, heißt es in der Pressemeldung. Diverse Sponsoringmaßnahmen für örtliche Vereine, wie Jugendfeuerwehr oder Gardetanzvereine, seien ebenfalls Teil des Engagements von Rüdinger.

Umwelt- und Naturschutz

Aber auch der Umweltschutz stehe bei der Rüdinger Spedition GmbH auf der Agenda. Dort, wo der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden kann, setze das Unternehmen die Maßnahme um. Beispielsweise sei der Fuhrpark mit modernster Technologie ausgestattet, die Kurven und Steigungen erkennt und den Verbrauch entsprechend anpasst. Auch das Betriebsgelände sei sehr umweltfreundlich konzipiert. Durch beispielsweise eine Photovoltaikanlage und eine Streuobstwiese am Rande des Firmengeländes werde ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz geleistet.

Der prestigeträchtige "Preis des Mittelstands" richtet die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdientermaßen auf die enorme wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Bedeutung des Mittelstands in Deutschland, so Reinhart in der Laudatio.  Die diesjährige Verleihung stand unter dem Motto ,,Meilensteine setzen". Bereits seit 26 Jahren gebe es diese Auszeichnung und besondere Art der Anerkennung und Wertschätzung für den Mittelstand.

Für die Spedition Rüdinger nahm Geschäftsführer Roland Rüdinger zusammen mit seiner Frau Anja den Preis im Rahmen der Gala entgegennehmen. Der Vorstand Professor Helfried Schmidt und Geschäftsführerin Petra Tröger hatten zusammen mit dem Stiftungskuratorium der "Oskar-Patzelt-Stiftung", zu dem auch der baden-württembergische MdL Wolfgang Reinhart (CDU) gehört, lobend dem Familienbetrieb die Trophäe verliehen.

Der Landtagsabgeordnete stellte im Rahmen der Verleihung in seiner Laudatio heraus, dass mittelständische Unternehmen wie die anwesenden Preisträger den Großteil der Arbeitsplätze in Deutschland schaffen würden und somit auch einen sehr großen Anteil daran tragen, ,,dass Deutschland Innovationsmotor der Welt ist und bleibt!"

Stellenwert des Mittelstands

Reinhart merkte an, dass gerade zu Zeiten der Pandemie für die Unternehmer vieles auf dem Spiel stehe und einige um ihr Überleben kämpfen würden. Die Politik ,,helfe wie noch nie", allerdings müsse der Stellenwert des Mittelstands auch in der Öffentlichkeit präsentiert werden. So lobte er, dass diese ,,wichtige Veranstaltung" stattfinden konnte, die den Mittelstand verdient ,,in Szene setzt". 

Am Ende gab Reinhart allen Beteiligten noch auf den Weg: ,,Arbeiten wir alle gemeinsam dafür, dass uns unser wahrhaft preiswürdiger Mittelstand in Deutschland erhalten bleibt!" Denn der deutsche Mittelstand sei nach wie vor ,,der Herzmuskel unserer Wirtschaft". 

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