Wittighausen

Gutachterausschuss wieder komplett

Der neue Gutachterausschuss der Gemeinde Wittighausen (von links): Achim Michel, Sebastian Henneberger, Gerhard Skazel, Albert Häußler und Herbert Reinhard
Der neue Gutachterausschuss der Gemeinde Wittighausen (von links): Achim Michel, Sebastian Henneberger, Gerhard Skazel, Albert Häußler und Herbert Reinhard Foto: Matthias Ernst

Nachdem es bei der vorherigen Gemeinderatssitzung noch großen Redebedarf bezüglich der Besetzung des Gutachterausschusses gab und der Tagesordnungspunkt nach nichtöffentlicher Diskussion verschoben worden war, ging es bei dieser Gemeinderatssitzung ganz schnell. Insgesamt sechs Kandidaten standen zur Wahl für die fünf Posten.

Die Amtszeit der bisherigen Mitglieder des Gutachterausschusses bei der Gemeinde Wittighausen läuft aus, so Bürgermeister Marcus Wessels in seinem Sachvortrag. Bisher setzte sich dieser Ausschuss wie folgt zusammen: Vorsitzender war Gerhard Skazel, sein Stellvertreter Ludwig Ohnhaus, weitere Gutachter Werner Maag, Herbert Reinhard, Albert Häußler. Eine Weiterbestellung der bisherigen Mitglieder sei zulässig, wurde jedoch vom Gemeinderat nicht gewünscht (siehe oben). Nach Rücksprache mit den bisherigen Mitgliedern, seien diese auch grundsätzlich bereit, das Amt für eine weitere Amtsperiode durchzuführen.

Auf Grundlage der Diskussion der vergangenen Sitzung, werden Werner Maag und Ludwig Ohnhaus allerdings nicht mehr kandidieren, so Wessels. Stattdessen wurden aus der Mitte des Gemeinderates Sebastian Henneberger und Achim Michel vorgeschlagen. Sie wurden dann auch in geheimer Wahl zusammen mit Gerhard Skazel, Herbert Reinhard und Albert Häusler gewählt. Als neuer Vorsitzender wurde Gerhard Skazel bestätigt, sein Stellvertreter ist in Zukunft Sebastian Henneberger.

Interkommunale Zusammenarbeit?

Bürgermeister Wessels wagte einen Blick in die Zukunft: Nach der Gutachterausschussverordnung ist es benachbarten Kommunen innerhalb eines Landkreises erlaubt, einen gemeinsamen Gutachterausschuss zu bilden. Da die Richtgröße von 1000 Verkaufsfällen pro Jahr nicht erreicht werden kann, wird zurzeit darüber nachgedacht ,einen gemeinsamen Gutachterausschuss zu bilden.

Bis wann es hier eine Lösung gibt, könne man nicht genau sagen. Sollte sich während der Amtsperiode ein gemeinsamer Gutachterausschuss bilden, können die bisherigen Mitglieder von ihrem Amt vorzeitig entlassen werden. Der gemeinsame Gutachterausschuss wäre allerdings mit erheblichen Mehrkosten für die Kommunen verbunden, so Wessels. Ersten Schätzungen nach würde sich ein Betrag von 2,50 Euro je Einwohner jährlich ergeben. Der bisherige Ausschuss tritt ehrenamtlich zusammen. Die Amtszeit dauert wieder vier Jahre. Vom Finanzamt Tauberbischofsheim sind als weitere Mitglieder Amtsrätin Roswitha Fritzenschaft und Amtsinspektorin Beate Kappler als Vertreterin bestellt, sodass der Gutachterausschuss wieder aus sieben Personen besteht.

Bauwerber trägt Kosten für Satzungsänderung

Außerdem wurde einstimmig beschlossen, die Ergänzungssatzung "Frankenstraße" in Oberwittighausen zu erlassen. Dadurch sei es möglich, Außenbereichsflächen in die im Zusammenhang bebauten Ortsteile einzubeziehen, und somit Baurecht zu schaffen. Hintergrund ist der Bauwunsch des Grundstückseigentümers, der auch die Kosten der Satzungsänderung trägt.

Um den öffentlichen Auslegungsvorschriften auch in Zeiten von Covid 19 zu genügen, lag der Entwurf nicht wie üblich im Rathaus aus, sondern in einem Pult davor, damit jeder Bürger die Chance zur Einsicht hatte, obwohl das Rathaus keinen Publikumsverkehr haben durfte. Dieses Vorgehen, so Bürgermeister Marcus Wessels, war mit dem Landratsamt abgestimmt und fand allgemeine Zustimmung.

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