Tauberbischofsheim

Hygienekonzept statt Singverbot an Schulen

Das Präsidium des Badischen Chorverbands (BCV) hat bei seiner Sitzung in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) die Entscheidung des Kultusministeriums, das Singen an Schulen zu verbieten, kritisiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Musik in der Schule, vor allem das gemeinsame Singen, ist eine äußerst wichtige Basis für unsere Chöre“, stellte BCV-Präsident Josef Offele fest. „Hier werden Weichen für musikalische Bildung und Interesse an Gesang geweckt und gefördert.“ Der Verband appelliert daran, neben der unmittelbaren Gesundheit der Menschen auch die richtige Struktur für die Zukunft im Auge zu haben. Deshalb fordert er, die Idee des gemeinsamen Singens auch unter erschwerten Bedingungen zu erhalten. 

Das Präsidium unterstützt deshalb die Online-Petition des „Bundesverbands Musikunterricht“ (BMU). In dieser fordern die Unterzeichner folgendes: „Wir fordern für das Singen und Musizieren in den Schulen Baden-Württembergs ein verantwortungsvolles Hygienekonzept, vergleichbar anderen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Berlin.“ 

Um die Vereine finanziell zu entlasten, zog das Land die Erhöhung der Chorleiterpauschale auf 500 Euro um ein Jahr vor. Außerdem fördert der Verband die Gründung eines Kinderchors mit 500 Euro und bildet, sobald es wieder erlaubt ist, Singmentoren an Sozialpädagogischen Fachschulen aus.

Die Petition kann man unter https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-schulmusik unterzeichnen.

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