BREISACH

Innenminister Strobl von Breisacher Narrengericht verurteilt

Innenminister Strobl von Breisacher Narrengericht verurteilt       -  (dpa/lsw)   Der baden-württembergische Innenminister und CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl ist vom Narrengericht in Breisach bei Freiburg zu einem Auftritt in der Bütt verurteilt worden. Strobl müsse im kommenden Jahr beim 90. Narrenjubiläum in Breisach die Festrede halten, urteilte das närrische Gericht. Am sogenannten Gauklerpranger musste sich der stellvertretende Ministerpräsident wegen Narreteien im Alltag verantworten. An dem Urteil konnten auch seine Verteidigungsrede und Gastgeschenke nichts ändern. Der aus Heilbronn stammende Strobl nahm das Urteil an. Er war im Trachtenjanker und mit mehreren Flaschen Trollinger bei den badischen Narren erschienen, um diese umzustimmen. Dies wurde ihm von dem Gericht jedoch negativ ausgelegt. Zudem habe er in einem Interview vor der Landtagswahl im März jedes Ministeramt in Stuttgart abgelehnt, um dann nach der Wahl Innenminister zu werden. Deshalb wurde er närrisch verurteilt. Der Gauklerpranger findet jedes Jahr zum Beginn der närrischen Jahreszeit in Breisach statt. In früheren Jahren standen dort schon die FDP-Politiker Hans-Dietrich Genscher, Guido Westerwelle und Dirk Niebel sowie Norbert Blüm, Lothar Späth, Erwin Teufel, Annette Schavan und Guido Wolf (alle CDU), ebenso der damalige Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.Foto: Patrick Seeger/dpa
| (dpa/lsw) Der baden-württembergische Innenminister und CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl ist vom Narrengericht in Breisach bei Freiburg zu einem Auftritt in der Bütt verurteilt worden.
(dpa/lsw) Der baden-württembergische Innenminister und CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl ist vom Narrengericht in Breisach bei Freiburg zu einem Auftritt in der Bütt verurteilt worden. Strobl müsse im kommenden Jahr beim 90. Narrenjubiläum in Breisach die Festrede halten, urteilte das närrische Gericht. Am sogenannten Gauklerpranger musste sich der stellvertretende Ministerpräsident wegen Narreteien im Alltag verantworten. An dem Urteil konnten auch seine Verteidigungsrede und Gastgeschenke nichts ändern. Der aus Heilbronn stammende Strobl nahm das Urteil an. Er war im Trachtenjanker und mit mehreren Flaschen Trollinger bei den badischen Narren erschienen, um diese umzustimmen. Dies wurde ihm von dem Gericht jedoch negativ ausgelegt. Zudem habe er in einem Interview vor der Landtagswahl im März jedes Ministeramt in Stuttgart abgelehnt, um dann nach der Wahl Innenminister zu werden. Deshalb wurde er närrisch verurteilt. Der Gauklerpranger findet jedes Jahr zum Beginn der närrischen Jahreszeit in Breisach statt.
In früheren Jahren standen dort schon die FDP-Politiker Hans-Dietrich Genscher, Guido Westerwelle und Dirk Niebel sowie Norbert Blüm, Lothar Späth, Erwin Teufel, Annette Schavan und Guido Wolf (alle CDU), ebenso der damalige Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.Foto: Patrick Seeger/dpa
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