Bronnbach

IZKK im Kloster Bronnbach auf gutem Kurs

Zum Jahresgespräch trafen sich die Landkreisverwaltung Main-Tauber und Vertreter des IZKK in Bronnbach (von links): Victor Trapp (Fraunhofer Institut), Sabrina Rota (Leiterin IZKK), Dezernent Jochen Müssig (Landratsamt Main-Tauber-Kreis) und Katrin Wittstadt (IZKK).
Zum Jahresgespräch trafen sich die Landkreisverwaltung Main-Tauber und Vertreter des IZKK in Bronnbach (von links): Victor Trapp (Fraunhofer Institut), Sabrina Rota (Leiterin IZKK), Dezernent Jochen Müssig (Landratsamt Main-Tauber-Kreis) und Katrin Wittstadt (IZKK). Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Das Internationale Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung (IZKK) im Kloster Bronnbach ist auf einem guten Kurs. Im Rahmen des Jahresgesprächs mit der Landkreisverwaltung wurde über die laufenden Forschungsprojekte und Veranstaltungsplanungen berichtet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das IZKK ist demnach Teil des in Bronnbach ebenfalls ansässigen Fraunhofer Instituts und wird von Sabrina Rota und Katrin Wittstadt geleitet. Beide gehören dem Fraunhofer Institut mit seinem Hauptsitz in Würzburg an.  

In der Kulturgüterforschung gibt es laut Pressemitteilung inzwischen neue Schwerpunkte, die sich auf die Digitalisierung konzentrieren. Hier bemühe sich Sabrina Rota gegenwärtig, eine neue EU-Förderung an Land zu ziehen. Wenn dies erfolgreich sein sollte, wird das Projekt DiTech in Bronnbach entwickelt, heißt es weiter. Hier gehe es im Kulturgüterschutz um digitale Analysemethoden, die Schaffung einer digitalen Plattform und um Schulungen.

Auswirkungen künstlich geschaffener Landschaften

Zudem laufe ein Bewerbungsverfahren beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dieses dort ausgeschriebene Projekt mit dem Titel "KERES" sieht die Untersuchung der Auswirkungen von künstlich geschaffenen Landschaften, beispielsweise Parks und Gärten, auf den Menschen und das Klima vor, heißt es weiter. Weitere Projekte seien beispielsweise die Entwicklung von musealem Hohlglas oder eines Rapid-Dosimeters. Bei letzterem gehe es um die Entwicklung von kleinen elektronischen Plättchen, welche die unmittelbare Umgebung hinsichtlich eventueller Korrosionsvorgänge an den Waren messen und melden. Solche Plättchen könnten in der Industrie und im privaten Bereich eingesetzt werden. Im Veranstaltungsbereich mussten die bisherigen Termine coronabedingt abgesagt werden.

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