Gissigheim

Konrad Fahrmeier von Feuerwehr zu Grabe getragen

Viele Gissigheimer waren bewegt, als sie vom unerwarteten Tode ihres Mitbürgers Konrad Fahrmeier hörten. Vor allem durch seine Vereinstätigkeit war er weit über die Grenzen Gissigheims hinaus bekannt.

Jahrzehnte hinweg war er aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Gissigheim, im FC Gissigheim und begeisterter Sänger in der Singgemeinschaft. In diesen Vereinen war er wegen seiner Verdienste auch Ehrenmitglied. Am vergangenen Donnerstag wurde er nun beigesetzt.

Eine große Trauergemeinde hatte sich auf dem Friedhof eingefunden, um von ihrem Freund, Kameraden und Weggefährten, der von seinen Feuerwehrkameraden zum Grab getragen wurde, Abschied zu nehmen. Wegen der Corona-Epidemie hatten sich die Teilnehmer im ganzen Friedhofsbereich verstreut aufgestellt.

Familie lag ihm am Herzen

Der Beisetzung vorausgegangen war die Totenmesse in der Pfarrkirche, bei der ein Quartett der Singgemeinschaft gesanglich mitwirkte. Mit bewegten Worten hatten Angehörige ihre Wertschätzung, Liebe und Zuneigung zu ihrem Verstorbenen zum Ausdruck gebracht.

Pfarrer Franz Lang stellte in seiner Ansprache die liturgischen Texten in Bezug zum Leben von Konrad Fahrmeier, der seit seiner Schulentlassung im Kirchenchor und später in der Singgemeinschaft bei vielen kirchlichen Anlässen seine Stimme eingebracht hatte. Alle werden sich in Dankbarkeit gerne an sein erfülltes Leben erinnern. Ihm lag neben seinem Beruf vor allem die Familie am Herzen.

Vereinsfahne über Grab gesenkt

In den Nachrufen auf dem Friedhof verwies die Vorsitzende der Singgemeinschaft, Irmgard Gehrig, auf dessen 67 Jahre langes Wirken als aktiver Sänger, der bei vielen Auftritten seine gute Tenor-Stimme auch als Solosänger erklingen ließ. Seine Liebe und Begeisterung für den Chorgesang habe die Sängerinnen und Sänger angespornt. Seine freundliche, humorvolle, hilfsbereite, fröhliche, gesellige Art werde man nun schmerzhaft vermissen.

Namens der Firma Kärcher würdigte Miriam Kupka Konrad Fahrmeier als Urgestein. Von 1969 bis zu seiner Rente habe er an verantwortlicher Stelle für das Wohlergehen der Firma und der Mitarbeiter mitgesorgt. Dankbar werden ihn alle als beliebten und zuverlässigen Kollegen in Erinnerung behalten. Mit zwei  vom Verstorbenen gerne gesungenen Liedern nahm der Chor unter Leitung von Mechthild Geiger Abschied und senkte die Vereinsfahne über seinem Grab.

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