Lauda-Königshofen

Lokales Brettspiel: Die erste Auflage war schnell vergriffen

Die Erstauflage des Brettspiels "Die Händler vom Taubertal" war im Frühjahr schnell vergriffen. Nun ist eine zweite und erweiterte Neuauflage erschienen.
Foto: Matthias Ernst | Die Erstauflage des Brettspiels "Die Händler vom Taubertal" war im Frühjahr schnell vergriffen. Nun ist eine zweite und erweiterte Neuauflage erschienen.

Mit dem Brettspiel "Die Händler vom Taubertal – Wer macht in Lauda-Königshofen ein Bombengeschäft?" landeten die Initiatoren und Tüftler von der Stadt Lauda-Königshofen im Frühjahr einen großen Erfolg (wir berichteten). Das in hochwertiger Ausstattung produzierte Brettspiel war innerhalb kurzer Zeit restlos ausverkauft. "Sogar eine Bestellung aus Amerika lag vor", berichtet Christoph Kraus, Pressesprecher der Stadt Lauda-Königshofen und einer der Mitautoren des Spiels. Wegen des großen Erfolgs und der hohen Nachfrage wurde nun eine zweite und erweiterte Auflage dieser außergewöhnlichen Spielidee entwickelt und gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten veröffentlicht.

Nachdem die Händler in der ersten Auflage zunächst nur die Stadtteile von Lauda-Königshofen bereisen durften, erkunden sie jetzt das gesamte Mittlere Taubertal für ihre Geschäfte – insgesamt zwölf Städte, Gemeinden oder Ortschaften von Kloster Bronnbach bis Bad Mergentheim. Doch das gestaltet sich nicht ganz einfach, denn das Taubertal ist in Aufruhr. Der "Schwarze Raubritter" sein Unwesen treibt. Die Händler aus dem Mittleren Taubertal verbünden sich entschlossen zu einem Gegenangriff, um gemeinsam die Burg des "Schwarzen Ritters" dem Erdboden gleichzumachen. Dazu sind jedoch einige Kanonenkugeln erforderlich und diese sind kostspielig – der Wettlauf ums "Bombengeschäft" entlang der Tauber beginnt.

Feedback der Spieler umgesetzt

Zunächst gilt es, vor jeder Spielrunde die Nachfrage in den einzelnen Städten und Dörfern im Blick zu haben. Die Novizinnen des Lioba-Klosters in Tauberbischofsheim benötigen zum Beispiel Tuch zum Nähen neuer Habite. An der Bronnbacher Klosterpforte hat der bischöfliche Kurier mal mehr, mal weniger großzügige Gaben hinterlegt. In der Wagnerei in Königheim kann man die Tragkraft des Ochsenkarrens aufrüsten. Das Lagerhaus (Tauberbischofsheim) dient zum Tauschen von Waren. Zu guter Letzt kann man beim Büchsenmeister in Cullesheym (heute besser bekannt als Külsheim) das eingenommene Geld in Kanonenkugeln eintauschen und damit dem Spielsieg ein Stückchen näherkommen. Dann geht es mit dem Handel los.

Die Spielautoren Christoph Kraus, Martin Bethäuser und Fabian Schwab berichten: "Wir haben intensiv auf das Feedback der Spieler gehört sowie in der zweiten Auflage einige Verbesserungen, Ergänzungen und Erweiterungen eingebaut, die es in der ersten Edition noch nicht gab". Und Christoph Kraus ergänzt: "Weil es gelegentlich vorkommen konnte, dass das Spiel schon vor der letzten Runde von einem Mitwirkenden uneinholbar entschieden war, ist in der zweiten Auflage die Erweiterung 'Geheimaufträge' hinzugekommen".

Das Spiel ist ab sofort zum Preis von 29,90 Euro bei ausgewählten Verkaufsstellen in der Region erhältlich, unter anderem in Wertheim (Spielzeugwarenhandlung Knecht Rupprecht und Tankstelle Herm) sowie in Freudenberg-Rauenberg (Buchhandlung Bücherkobold). Weitere Verkaufsstellen sind unter www.lauda-koenigshofen.de/die-haendler-vom-taubertal zu finden.

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