Grünsfeld

MdL Wolfgang Reinhart zu Besuch in Grünsfeld

Bürgermeister Joachim Markert, Landtagsabgeordneter Wolfgang Reinhart, Hauptamtsleiter Jürgen Umminger und Kämmerer Christoph Kraft beim Besuch des Kindercampus in Grünsfeld, dessen Finanzierung gesichert ist. Reinhart wollte sich ein Bild vor Ort von der Situation der Stadt in der Coronakrise machen.
Foto: Matthias Ernst | Bürgermeister Joachim Markert, Landtagsabgeordneter Wolfgang Reinhart, Hauptamtsleiter Jürgen Umminger und Kämmerer Christoph Kraft beim Besuch des Kindercampus in Grünsfeld, dessen Finanzierung gesichert ist.

"Ich habe selten so gut aufgearbeitetes Zahlenmaterial erhalten", lobte der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Reinhart die Präsentation der Stadt Grünsfeld bei seinem Besuch vor Ort. Reinhart wollte sich einen Überblick über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Stadt und ihre Einwohner und Betriebe verschaffen. Grundsätzlich positiv sei die Stimmung, so Bürgermeister Joachim Markert. Sowohl die Betriebe im Gewerbegebiet I-Park auf dem Waltersberg, als auch die Unternehmen in der Altstadt wären nicht unzufrieden. Vor allem mit den Hilfen des Landes und des Bundes sei man gut durch die Krise gekommen.

Hier dankte Markert vor allem Wolfgang Reinhart für seinen persönlichen Einsatz für die Stadt und für die Region. Beide sind sich einig, dass die Zeit nach Corona eine andere sein wird. Das sollte der ländliche Raum nutzen, so der Landtagsabgeordnete. Hier seien die Bauplätze noch bezahlbar und die Natur lebenswert. Diese Standortvorteile gelte es bei einer Zunahme von Homeoffice zu nutzen, empfahl er der Stadt. Die hat in den vergangenen Jahren viel unternommen, um lebenswert in der Zukunft zu sein.

Standortvorteil nutzen

Nicht nur die Ausweisung von Baugebieten gehört dazu, auch das Anbieten von hochwertigen Arbeitsplätzen sei ein Standortvorteil für Grünsfeld. In Kürze gehe man daran, das Gewerbegebiet um weitere 26 Hektar zu vergrößern. Man denke aber auch daran, bezahlbaren Wohnraum anzubieten, und will im Rahmen der Stadtsanierung eine ehemalige Industriebrache zu Wohn- und Arbeitsraum umnutzen. Hier laufen derzeit die Vorbereitungen für einen Investorenwettbewerb, so Markert.

Der Umbau der ehemaligen Werkreal- und Grundschule in einen Kindercampus interessierte Reinhart ebenfalls. Die Kombination von Grundschule und Kindertagesstätte werde sich ebenfalls als zukunftsweisender Wurf erweisen, so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag. Hier gibt es eine großzügige Förderung des Landes von über zwei Millionen Euro aus vier verschiedenen Fördertöpfen. Der Umzug in ein stadteigenes Gebäude sei vorbildlich und weitblickend, so der Berufspolitiker.

Hilfen für die Stadt

Rund 690 000 Euro hat das Land bisher an Hilfen für die Stadt zugesagt oder überwiesen, so Kämmerer Christoph Kraft. Diese Unterstützung sei kein Vorschuss, der wie in anderen Bundesländern zurückgezahlt werden muss, sondern ein Zuschuss, der in den Städten und Gemeinden verbleiben kann, erläuterte Wolfgang Reinhart. Ab 2023 werde dann neu verhandelt, wenn sich die Situation dann deutlicher darstellt, als in der Ausnahmezeit im Moment.

"Der Konjunkturmotor kann auch über die Kommunen beschleunigt werden", ist sich Reinhart sicher. Er ist froh, dass man die Krise bisher so gut gemeistert hat und beglückwünschte Bürgermeister Markert und die Verwaltung zu dem besonnenen Handeln und Umgehen mit Corona. "In Grünsfeld sieht man gute Perspektiven", sagte er zum Abschluss seines Besuches, verbunden mit der Zusage zum verschobenen Festkommers zur Feier des 700-jährigen Stadtrechts von Grünsfeld im kommenden Jahr.

Bürgermeister Joachim Markert (links) informierte MdL Wolfgang Reinhart über die Folgen der Corona-Pandemie auf die Stadt.
Foto: Matthias Ernst | Bürgermeister Joachim Markert (links) informierte MdL Wolfgang Reinhart über die Folgen der Corona-Pandemie auf die Stadt.
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