Lauda

Narren stimmen sich auf die kommende Kampagne ein

Nachwuchs-Referent und Neuzugang: Bei der Herbstversammlung des Narrenringes Main-Neckar in Lauda erfuhr der fastnachtliche Kreis eine Erweiterung: (von links) Präsident Stefan Schulz, Verbandsjugendleiter Thomas Schmelcher sowie von den „Merchemer Brogge“ Maxi Maurer, Silke Hofmann und Carsten Gräf.
Foto: Herbert Bickel | Nachwuchs-Referent und Neuzugang: Bei der Herbstversammlung des Narrenringes Main-Neckar in Lauda erfuhr der fastnachtliche Kreis eine Erweiterung: (von links) Präsident Stefan Schulz, Verbandsjugendleiter Thomas ...

48 Vereine zählt inzwischen die Vereinigung zur Pflege fastnachtlicher Bräuche, der Narrenring Main-Neckar mit Sitz in Buchen. Jetzt bei der Herbstversammlung des Regionalverbandes im Bund Deutscher Karneval Köln debattierten die 111 Delegierten gut zweieinhalb Stunden über  zahlreiche Themen.

In der Trainingsstätte der Narrengesellschaft Strumpfkapp Ahoi Lauda hob in seinem Grußwort der Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen, Thomas Maertens, hervor, dass der Narrenring Main-Neckar ein buntes Kaleidoskop darstelle, welches die gesamte Bandbreite des Humors und des Gardetanzes unter einem gemeinsamen Dach vereine. Im Anschluss ging Peter Kreis, Jugendleiter und Verantwortlicher für den Tanzsport bei der Laudaer NG, kurz auf das neueste Domizil der Strumpfkappen ein, zu dessen Finanzierung man extra einen Förderverein ins Leben gerufen habe. Die eifrigen Helfer seien immer noch dabei, die 40 mal 22 Meter große Halle auf Vordermann zu bringen, so Kreis, der anmerkte, dass neben einer Bühne als nächste wichtige Anschaffung eine Spiegelwand die Bedingungen weiter verbessere. Der Vorsitzende und Präsident der Walldürner Gesellschaft "Fideler Aff", Falko Günter, erläuterte den etwa drei Kilometer langen Umzugsweg beim 37. Fränkischen Narrentreffen. 

Aufruf zur Teilnahme am Gardetanzturnier

Breiten Raum nahm dabei die Hauptversammlung des Bundes Deutscher Karneval in Neubrandenburg ein, bei der zahlreiche Komplexe zur Sprache kamen, wie Stefan Schulz, Narrenring-Präsident, resümierte. Von einer erfolgreich abgehaltenen Trainerschulung berichtete danach Susanne Fritsch, die mit dem Aufruf zur Teilnahme das Augenmerk auf das nächste und damit 46. Karl-Heß-Gardetanzturnier am 5. und 6. Januar in der Laudaer Stadthalle lenkte. Die vorgelegte Bilanz von Schatzmeister des Narrenringes, Erwin Nentwich, stieß bei den Anwesenden auf ungeteilte Zustimmung, ehe Pressereferent Peter Weinlein zum Mitteilungsblatt „Marotte“ kurz Stellung bezog. Reduziert auf eine Ausgabe pro Jahr benötige man dringend eine Verstärkung des Redaktionsausschusses. 

Dass es sich nicht gerade einfach bewerkstelligen lasse, den Nachwuchs einzubinden, bestätigte daraufhin der Verbandsjugendleiter Thomas Schmelcher, der unter anderem die Absage des Sommerfestes bedauerte. Den Erklärungen von Michael Schler zur künftigen Handhabung hinsichtlich der nicht zu unterschätzenden Ordens-Verleihungen folgte schließlich eine intensive Aussprache, bei der man nach Wegen suchte, verstärkt das Interesse der Jugend zu wecken.

Mit einigen Beispielen wartete dabei der Vorsitzende der Wolfsschlucht Concordia Wertheim, Heiko Krimmer, auf, wonach es noch galt, etliche Termine vorzumerken. So steigt die Eröffnungssitzung des Narrenringes Main-Neckar zur neuen Session diesmal wieder am 9. Februar in Walldürn, während tags darauf die Kinder- und Jugendsitzung in Hardheim über die Bühne geht.

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