Grünsfeld

Stadt schließt neuen Defizitvertrag mit Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte St. Marien kann weiterhin auf die Übernahme ihres jährlichen Defizits rechnen. Der Stadtrat gab grünes Licht für einen neuen Vertrag
Foto: Matthias Ernst | Die Kindertagesstätte St. Marien kann weiterhin auf die Übernahme ihres jährlichen Defizits rechnen. Der Stadtrat gab grünes Licht für einen neuen Vertrag

Nachdem der Kindergarten St. Marien nun endlich aus den Gebäuden der katholischen Kirchenstiftung in den neuen Kindercampus umgezogen ist, musste auch der Betriebsvertrag geändert werden. Der bisherige Vertrag stammt aus dem Jahr 1983, so Kämmerer Christoph Kraft im Sachvortrag vor dem Gemeinderat. Es wurden zwar einige Anpassungen über die Jahre vorgenommen, aber nun gelte es einen neuen Vertrag zu beschließen, sagte er vor dem Gemeinderat. Grundsätzlich hatte man ein neues Vertragsmuster angestrebt, wenn auch vieles nur redaktionelle Änderungen waren.

Die Investitionsausgaben für das neue Gebäude trägt die Stadt zu 100 Prozent, denn sie ist Eigentümerin. Bei den Betriebsausgaben wird sich die Stadt allerdings mit 90 Prozent (2021) am Defizit und mit 91 Prozent ab 2022 beteiligen. Zu den Betriebsausgaben gehören: Sachausgaben (aber nicht die Pflege der Außenanlagen und größere Instandhaltungen), die Personalausgaben und Verwaltungskosten. Das restliche Defizit wird von der Kirchengemeinde Grünsfeld-Wittighausen getragen. Im Vorfeld hatte es einige Unstimmigkeiten über den neuen Vertrag gegeben, die wurden aber bereits im technischen Ausschuss ausgeräumt, sodass der Beschlussvorschlag der Verwaltung ohne Diskussion bestätigt wurde.

Wenig Fluktuation im I-Park

Ebenso genehmigt wurden der Jahresabschluss 2019, die Beauftragung zur Entlastung der Geschäftsführung, die Verwendung des Gewinns und der Geschäftsplan für 2021 des Zweckverbandes I-Park Tauberfranken GmbH, an dem die Stadt Grünsfeld zusammen mit der Stadt Lauda-Königshofen beteiligt ist. Der Gemeinderat erteilte Bürgermeister Joachim Markert und den Verbandsräten das imperative Mandat, in der Mitgliederversammlung entsprechend abzustimmen.

Vorher hatte Geschäftsführer Armin Kordmann einen Überblick über das Geschäftsjahr 2019 und über den Ist-Zustand gegeben. Man habe sehr wenig Fluktuation auf dem Gelände. Allerdings gebe es Umzüge von Firmen innerhalb des Areal, weil sie einfach wachsen und mehr Platz benötigen. Es sein "Gebiet von hoher Wertigkeit". Kordmann berichtete auch, dass man in Verhandlungen mit einem Gastronomen steh, der nach der Coronakrise bereit sei, das aktuell geschlossene Restaurant weiterzuführen. In welchem Umfang sei aber noch nicht genau absehbar.

Außerdem informierte Bürgermeister Markert, dass sich die Öffnungszeiten des Recyclinghofes ab Mai ändern. Neu ist die Öffnungszeit Mittwochs von 16 bis 19 Uhr und Samstags von 9 bis 13 Uhr.

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