Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim aus dem Blickwinkel der Jugend

Das Bild zeigt (von links): Dagmar Wolf, Jasmin Schneppeldt, Daniel Schott und Johannes Sack. Haifa Jallo war verhindert.
Foto: Feuerstein | Das Bild zeigt (von links): Dagmar Wolf, Jasmin Schneppeldt, Daniel Schott und Johannes Sack. Haifa Jallo war verhindert.

Haifa Jallo und Jasmin Schneppeldt sind die Preisträger beim Wettbewerb "Tauberbischofsheim aus dem Blickwinkel der Jugend". Beim Fotoworkshop des Jugendhauses haben sie mitgemacht und mit ihren Arbeiten die Jury überzeugt. Jetzt war die Preisverleihung.

Kurmainzisches Schloss, Sebastianuskapelle oder die Tauberterrassen am Wörtplatz: Die Kreisstadt kennt viele Sehenswürdigkeiten. Beim Workshop mit Conny Seidel rückten die Nachwuchsphotographen ihre Lieblingsplätze ins rechte Licht. Der erste Preis ging an Haifa Jallo. Die Jury lobte ihre Arbeit, weil die "Verfasserin ein sicheres Auge für Proportion und Komposition" zeige. Jallos Werk besteche durch einen "kühnen, experimentellen, fast spielerischen Umgang mit Sehgewohnheiten und Bildlinien".

Den zweiten Platz belegte Jasmin Schneppeldt. "Der Autorin ist insgesamt eine starke Dreiereinheit gelungen, indem sie subtile Varianten städtischer Identität aus einem persönlichen Blickwinkel heraus spürbar macht", heißt es in der Begründung der Jury. Im Detail gehe die Schülerin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums gekonnt mit spannenden Effekten um.

Zur Preisverleihung traf man sich coronakonform auf dem Marktplatz. "Die Ergebnisse des Wettbewerbs waren sehr interessant", sagte Johannes Sack. Der angehende Architekt ist Mitglied der Initiative "Kaleidoskop Tauberbischofsheim". Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, über Baukultur ins Gespräch zu kommen. In dem Fotowettbewerb sah er eine Möglichkeit, das Thema voranzubringen.

Fotos in Geschäften ausgestellt

Kunstverein und Wirtschaftsforum Pro TBB unterstützen die Initiative. "Es geht um die Wahrnehmung der Stadt", erklärte Dagmar Wolf. Die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins freute sich, dass mit dem Wettbewerb schon beim Nachwuchs das Bewusstsein für Baukultur geweckt worden sei. "Die jungen Leute haben sich für ein wichtiges Thema begeistern lassen." Mit Buchgutscheinen honorierte sie die Preisträgerinnen.

Die preisgekrönten Arbeiten sind im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung in verschiedenen Tauberbischofsheimer Geschäften zu sehen. "Etliche Einzelhändler haben sich bereiterklärt mitzumachen", berichtete Daniel Schott. Der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsforums Pro TBB nannte die Aktion "ein gutes Zeichen der Zusammenarbeit". Wenn Einzelhandel und Kultur an einem Strang ziehen – so seine Hoffnung – kann es gelingen, die Innenstadt zu beleben.

Der Fotowettbewerb bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Kaleidoskop Tauberbischofsheim – Gespräche zur Baukultur". Eine für November geplante Diskussionsrunde musste wegen Corona auf das nächste Frühjahr verschoben werden.

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