Wenkheim

Verein will für Öffnung gerüstet sein

Um für den Tag der Öffnung gerüstet zu sein, hat der Schwimmbadförderverein beschlossen, mit der Säuberung der Becken im Freibad Wenkheim zu beginnen.
Um für den Tag der Öffnung gerüstet zu sein, hat der Schwimmbadförderverein beschlossen, mit der Säuberung der Becken im Freibad Wenkheim zu beginnen. Foto: Martina Grumbach

Die Vorstandschaft des Schwimmbadfördervereins traf sich, um das weitere Vorgehen mit dem Welzbachbad in Wenkheim in Zeiten von Corona zu besprechen. Abwarten und damit eine baldige Öffnung verpassen oder die Öffnung und ein Hygienekonzept vorbereiten, um für den Tag X gerüstet zu sein? Diese Frage stellt sich auch dem Schwimmbadförderverein.

Während in Nordrhein-Westfalen die Bäder teilweise wieder öffnen, steht in Baden-Württemberg noch nicht fest, ob und wann die Freibäder öffnen dürfen. Um für diesen Tag gerüstet zu sein, hat der Schwimmbadförderverein beschlossen, mit der Säuberung der Becken zu beginnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Und dies war eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Durch das längere Verbleiben des durch den Winter verschmutzten Wassers und die Hitze in den letzten Wochen wurde die Folie des Bades in Wenkheim extrem verunreinigt. Doch Emil Baunach, federführend in der Vorbereitung des Bades auf die neue Saison, ist zuversichtlich, dass er den Schmutz mit Hilfe von Warmwasserstrahlern abbekommt.

Generell  müssen sich die Gäste bei einer eventuellen Öffnung des Bades  auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen. Stattdessen müssen die Besucherströme kanalisiert werden, Wartezeiten müssen eingeplant werden. Für die Becken empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen eine Zugangsbeschränkung, so dass die Abstandsregeln auch im Wasser eingehalten werden können. Es kann passieren, dass die Leute in einer Warteschlange vor dem Becken stehen müssen und auch auf den Liegewiesen gelten die bekannten Abstands- und Kontaktgebote.

Hier müssen die Betreiber der Bäder vor allem an die Eigenverantwortung der Badegäste appellieren. Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, muss sich laut einer Behördeneinschätzung niemand: Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion in herkömmlichem Schwimmbadwasser dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden, endet die Mitteilung.

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