Tauberbischofsheim

Viele Projekte in der Pipeline

Der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart besuchte die Kreisstadt Tauberbischofsheim  zum Austausch mit der Rathauschefin Anette Schmidt.
Foto: Stadtverwaltung | Der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart besuchte die Kreisstadt Tauberbischofsheim  zum Austausch mit der Rathauschefin Anette Schmidt.

Dass trotz Corona viele Projekte im vergangenen und auch im neuen Jahr 2021 in der Pipeline sind, konnte Tauberbischofsheims Bürgermeisterin Anette Schmidt beim Besuch des Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Wolfgang Reinhart verdeutlichen. Der Abgeordnete nutzte den Austausch mit der Rathauschefin, um sich über aktuelle Sachstände zu informieren und weitere Vorhaben für die Zukunft durchzusprechen, bei denen die Stadt auf Unterstützung des Landes setzt und angewiesen ist, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Unsere Kommunen müssen auch künftig zukunftsfähig, attraktiv und lebenswert sein“, so der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. Er betonte in diesem Zusammenhang auch die Städtebauförderung, die auch in der Kreisstadt in den letzten Jahren viele Projekte ermöglicht habe. Positiv zeigte sich Reinhart auch gegenüber der jüngsten Entwicklungen am ehemaligen Konvikt in Tauberbischofsheim. Das Areal des ehemaligen Knabenkonvikts St. Michael in Tauberbischofsheim hat einen neuen Besitzer. Die Pläne des Investors seien zukunftsträchtig.

„Die Stadtentwicklung gehe voran -  trotz oder gerade mit Corona wurde saniert, erweitert und weiterentwickelt“, bilanzierte Bürgermeisterin Schmidt im Gespräch mit dem Abgeordneten. 2020 wurden viele verschiedene Projekte angepackt und gemeinsam mit den Maßnahmen des Landes kamen einige zusammen wie etwa die Erweiterung der Evangelischen Kindertagesstätte in der Würzburger Straße (rund 1,2 Millionen Euro), der Neubau SBBZ und Ganztagesbereich mit Mensa am Schulzentrum am Wört (rund 9,3 Millionen Euro) waren wichtige bauliche Maßnahmen.

Auf dem Laurentiusberg ging der neue Hochbehälter (circa 2,4 Millionen Euro) in Betrieb, der ein wichtiger Knotenpunkt in der Neukonzeption der Wasserversorgung von Tauberbischofsheim darstellt. Hier dankte die Bürgermeisterin Wolfgang Reinhart ausdrücklich für seinen enormen Einsatz in Stuttgart. „Ich muss hier wirklich herzlich Danke sagen – ohne diese Unterstützung wären wir heute nicht so weit“, so die Bürgermeisterin.

Sie betonte ferner, dass die Anbindung dieses Hochbehälters an den Hochbehälter Hamberg und in die Würzburger Straße (rund 3,5 Millionen) weitere wichtige und notwendige Schritte waren, die auf dem Weg einer Versorgung mit Wasser aus unserer Region angegangen wurden. Hier gehe es auch weiter mit den weiteren Eigenmaßnahmen.

Auf zwei große, bedeutende private Bauvorhaben kamen Reinhart und Schmidt ebenfalls zu sprechen: Der VS-Neubau von Werk 7.1 und der Neubau eines Seniorenzentrums mit 60 barrierefreien Wohnungen, 90 stationären und 30 Tagespflegeplätzen in der Kapellenstraße.

Reinhart wollte auch wisse, wie die Digitalisierung in den Schulen der Kreisstadt voranschreite. Hier fügte die Bürgermeisterin an, dass die Schulen im Sommer mit 270 Tablets inklusive Zubehör ausgestattet wurden. So könne im Bedarfsfall leihweise ein Mobilgerät zur Teilnahme am Fern- bzw. Videounterricht genutzt werden.

Positiv fügte Schmidt auch weitere erste vorbereitende Maßnahmen an: Bei den Wohngebieten in Dienstadt und Distelhausen sowie die Erweiterung auf dem Laurentiusberg, der Hochwasserschutz in Dittigheim und Tauberbischofsheim, die Innenstadtentwicklung, die Erschließung „Schneekasten“ oder auch die Modernisierung der Kläranlage. Die Unterstützung des Landes bei der Förderung am Laurentiusberg mit zeitweise bis zu 70 Prozent Sonderfördersatz zahle sich aus. „Es geht voran“, meinte Bürgermeisterin Anette Schmidt abschließend.

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