Tauberbischofsheim

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion im Main-Tauber-Kreis bestätigt

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 8.Oktober, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Betroffenen leben im Gebiet der Stadt Niederstetten und der Gemeinde Igersheim, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Einer von ihnen ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet im Ausland, hält sich aber derzeit nicht im Main-Tauber-Kreis auf. Im anderen Fall besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Infektions-Cluster in Bad Mergentheim.

Beide Personen befinden sich laut Pressemitteilung in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 587. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt bei 22. Er beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100 000 Einwohner. 

Sieben Schulklassen und einzelne Schüler unter Quarantäne

Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen am Bischöflichen Internat Maria Hilf in Bad Mergentheim wurde die gesamte Einrichtung in Quarantäne gestellt. Um die Versorgung der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, dürfen die Mitarbeitenden ihre Wohnungen verlassen, um auf direktem Weg zur Arbeitsstelle und zurück zu fahren, heißt es in der Mitteilung weiter. Darüber hinaus stehen sieben Schulklassen sowie weitere einzelne Schüler anderer Klassen aus fünf Bad Mergentheimer Schulen unter Quarantäne, ebenso zahlreiche Lehrkräfte. Sie wurden durch das Gesundheitsamt jeweils als engere Kontaktpersonen eingestuft. Von der gemeldeten Quarantäneanordnung für eine weitere Klasse der Grundschule (Standort Au) konnte nach Abschluss der Kontaktpersonennachverfolgung abgesehen werden. Es bleibt dabei, dass am Standort Au bis einschließlich Freitag, 16. Oktober, kein Präsenzunterricht stattfindet.

Die "internen" Internatsschüler verbringen die Quarantänezeit in der Einrichtung, alle anderen mussten sich in häusliche Isolation begeben. Deren Familienmitglieder im gleichen Haushalt sind laut Pressemitteilung keine Kontaktpersonen zu Infizierten, sondern gelten als "Kontakt vom Kontakt". Sie unterliegen zunächst keinen weiteren Restriktionen. Aber es ist zu bedenken, dass sich im Haushalt eine Person befindet, die direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatte und somit jederzeit infektiös werden kann, auch vor dem Auftreten erster Symptome. 

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