Bad Neustadt

15 Spezialisten für Datensicherheit in Bad Neustadt

Behördenverlagerung im Freistaat: Außenstelle des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zieht in die Siemensstraße.
In der ehemaligen Güterhalle neben dem Bahnhof Bad Neustadt wird im Zuge der Behördenverlagerung die Außenstelle des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik untergebracht Foto: Hubert Herbert

Im Rahmen des Konzepts „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerung“ verlagert der Freistaat Bayern 15 Arbeitsplätze nach Bad Neustadt. Es handelt sich dabei um Stellen in einer Außenstelle des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI). Anlässlich der Unterzeichnung des Mietvertrags durch die Immobilien Freistaat Bayern sagte Finanz- und Heimatminister Füracker: „Die Unterzeichnung des Mietvertrags für die Außenstelle des LSI ist ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung der beschlossenen Stärkung des Behördenstandorts Bad Neustadt“. 

Die LSI-Außenstelle arbeitet derzeit schon mit vier Mitarbeitern vorübergehend in den Räumen des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in der Otto-Hahn-Straße. Sie wird künftig in der Siemensstraße 16 in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs untergebracht sein. Dort, so heißt es in einer Mitteilung des LSI, stehen bestens ausgestattete und barrierefrei erreichbare Büroräume zur Verfügung. Entsprechende Stellenanzeigen für den Aufbau des Mitarbeiterstandes sind demnach sind bereits veröffentlicht.

IT-Sicherheit in Kommunalverwaltungen

Ein wichtiges aktuelles Projekt des LSI  ist die IT-Sicherheit in Kommunalverwaltungen. Digitale Angebote für Bürger auf Basis von E-Government-Lösungen zu schaffen, sei für die Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung eine wesentliche Aufgabe. Bürger würden das zu recht erwarten, dass mit ihren Daten in der öffentlichen Verwaltung sicher umgegangen wird und sie vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Investitionen in das Thema IT-Sicherheit seien für das notwendige Vertrauen von zentraler Bedeutung. Auf die Gegebenheiten vor Ort angepasste Konzepte hätten den systematischen Schutz der drei Grundwerte der Informationssicherheit – Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit – sicherzustellen, denn auch Verwaltungen stünden im Fokus von Cyberangriffen.

Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) unterstützt die bayerischen Kommunen beim Schutz ihrer Systeme mit dem „Siegel Kommunale IT-Sicherheit“, heißt es in der Erklärung. Das Siegel biete den bayerischen Kommunen Orientierung bei der Erstellung eines Informationssicherheitskonzeptes. Bayernweit haben bereits 50 Kommunen das Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ erworben. 

Bayern hat mit dem LSI als erstes Bundesland eine eigenständige IT-Sicherheitsbehörde gegründet. Sie hat ihren Hauptsitz in Nürnberg und Außenstellen in Würzburg und Bad Neustadt. Die Zahl der Mitarbeiter soll von aktuell mehr als 70 auf rund 200 IT-Experten erhöht werden.

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