Mellrichstadt

3D-Druck: Von der PC-Zeichnung zur fertigen Pfandmarke

Schüler der Udo-Lindenberg-Mittelschule erleben in einem Workshop Digitalisierung zum Anfassen. Welchen Hintergrund hat das gemeinsame Projekt mit dem BayernLab?
Der Musiker Udo Lindenberg ist der Namensgeber und Pate der Udo-Lindenberg-Mittelschule Mellrichstadt. An der Schule fand nun ein besonderes gemeinsames Projekt zusammen mit dem BayernLab Bad Neustadt statt. Hierbei wurden die Schüler der 10. Klasse mit dem schuleigenen 3D-Drucker vertraut gemacht.
Der Musiker Udo Lindenberg ist der Namensgeber und Pate der Udo-Lindenberg-Mittelschule Mellrichstadt. An der Schule fand nun ein besonderes gemeinsames Projekt zusammen mit dem BayernLab Bad Neustadt statt. Hierbei wurden die Schüler der 10. Klasse mit dem schuleigenen 3D-Drucker vertraut gemacht. Foto: Simone Stock

Das Thema 3D-Druck ist derzeit in aller Munde. Dies verwundert nicht, bietet sich mit diesem Verfahren doch eine interessante Möglichkeit, dreidimensionale Kunststoff-Objekte auszudrucken, die zuvor am PC konstruiert wurden. Um den Technikunterricht zu bereichern, wurde nun auch in der Udo-Lindenberg-Mittelschule Mellrichstadt ein 3D-Drucker angeschafft. 

In Zusammenarbeit mit dem BayernLab fand nun ein Workshop statt, den Techniklehrer und Fachoberlehrer Manuel Wengel und Referendarin und Fachlehreranwärterin Christina Brost organisiert und begleitet hatten. Sie sollen als spätere Multiplikatoren im Kollegenkreis fungieren. Ralf Endres und Fabian Hein vom BayernLab vermittelten den M-Schülern der Technikklasse der 10. Jahrgangsstufe die nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse rund um das CAD-Programm "Blender". Dieses kann als Open-Source auch privat genutzt werden.

Schüler haben Spaß und werden für den Beruf fit gemacht

Zunächst ging es in einem theoretischen Teil um die Grundlagen, anschließend wurden die Jugendlichen anhand eines Werkstücks praktisch angeleitet. Zum Schluss bewältigten sie mit der Konstruktion und Herstellung einer Pfandmarke für das Schüler-Café ihren ersten eigenen Auftrag. Und alle meisterten die Aufgabe mit Bravour. Ein Zertifikat belohnte die jungen Männer und Frauen für ihr Engagement in dem Workshop.

"Die Schüler waren begeistert von der unkomplizierten, angenehmen und lockeren Art der Referenten und hatten sichtlich Spaß dabei, Digitalisierung hautnah zu erleben", resümiert Lehrer Manuel Wengel und fügt hinzu: "Ganz nebenbei wurden die Jugendlichen mit berufsorientierendem Unterricht so auch fit gemacht für einen zukünftigen Ausbildungsberuf." Denn in vielen Bereichen hat die 3D-Druck-Methode heute bereits Einzug gehalten. So können die Schüler hier schon einige Kenntnisse mitbringen.

Im Technik-Unterricht an der Udo-Lindenberg-Mittelschule kommt künftig ein 3D-Drucker zum Einsatz. In einem gemeinsamen Workshop mit dem BayernLab lernten die Schüler diesen nun kennen. Betreut wurde der Workshop von den Referenten Ralf Endres und Fabian Hein (beide BayernLab) sowie Fachoberlehrer Manuel Wengel und Referendarin Christina Bronst.
Im Technik-Unterricht an der Udo-Lindenberg-Mittelschule kommt künftig ein 3D-Drucker zum Einsatz. In einem gemeinsamen Workshop mit dem BayernLab lernten die Schüler diesen nun kennen. Betreut wurde der Workshop von den Referenten Ralf Endres und Fabian Hein (beide BayernLab) sowie Fachoberlehrer Manuel Wengel und Referendarin Christina Bronst. Foto: Manuel Wengel

Aufgrund des gelungenen Projekts soll die Zusammenarbeit laut Fachoberlehrer Manuel Wengel fortgesetzt werden und auf andere Jahrgangsstufen ausgeweitet werden. So sind nach der Prüfungsphase weitere Workshops mit der 9. Jahrgangsstufe, aber auch Besuche im BayernLab in Bad Neustadt geplant.

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