Bad Königshofen

4300 Amphibien sicher über die Straße gebracht

Zahlreiche Helfer vom Bund Naturschutz waren auch heuer wieder im Landkreis aktiv und betreuten rund zwei Kilometer Schutzzäune 
Zahlreiche Helfer vom Bund Naturschutz waren auch heuer wieder im Landkreis aktiv und betreuten rund zwei Kilometer Schutzzäune  Foto: W. Willner

Auch im Landkreis Rhön-Grabfeld war es möglich, trotz Corona-Krise, die Aktion zur Rettung von Amphibien in diesem Frühjahr durchzuführen. Wie in ganz Bayern konnte  der Bund Naturschutz in Einzelarbeit, statt wie sonst im Team, die Amphibienzaunbetreuung aufrechterhalten.

Richard Mergner, Vorsitzender des BN in Bayern, dankte den rund 6000 ehrenamtlichen Helfern: „Es wäre durchaus verständlich gewesen, wenn hier und da die Zaunbetreuung eingestellt worden wäre. Doch meines Wissens war das an keinem einzigen Amphibienzaun in Bayern der Fall. Hunderttausende von Amphibien wurden so gerettet. Dafür gilt allen Beteiligten unser besonderer Dank.“ Zudem hat der BN Hoffnung, dass der Abwärtstrend der letzten zwei Jahre bei der Anzahl der wandernden Tiere in diesem Jahr gestoppt wird.  

Die zahlreichen Amphibien-Freunde und Helfer im Landkreis Rhön-Grabfeld hatten fast zwei Kilometer Schutzzäune an sechs verschiedenen Standorten auf- und wieder abgebaut.  Mehrere Haupt-Koordinatoren und zahlreiche Kinder und Erwachsene hatten morgens und abends die Zäune abgesucht. Sie brachten über 4300 Amphibien - davon mehr als 3900 Erdkröten und Frösche und über 300 Molche - sicher über die Straßen. Dafür dankten ihnen die BN-Kreisvorsitzenden, Susanne Richter und Helmut Bär, sowie die Geschäftsstellenmitarbeiterin, Doris Wehner.

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