Untereßfeld

Aktive sind das Fundament des Vereins

Bei der Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeugs der Unteressfelder Wehr im vergangenen Jahr hatte der Spielmannszug die musikalische Gestaltung übernommen. Foto: Hanns Friedrich

"Die Aktiven in unserem Spielmannszug sind nach wie vor das Fundament des Vereins." Das sagte Dirigent Klaus Schmitt bei der Jahresversammlung im Gemeindehaus Unteressfeld. Er selbst gehe deshalb auch immer wieder gerne zu den Proben, auch wenn diese noch  besser besucht werden sollten. Sein Dank galt der Vorstandschaft. Das gute Miteinander unterstrich auch Bürgermeister Thomas Helbling, der den Kunsthandwerkmarkt ansprach und sagte: "Kein Kunsthandwerkermarkt ohne den Spielmannszug."  Dieser gehöre bereits zum festen Bestandteil. Als Stadt danke man für das Engagement und vor allem für die umfangreiche Nachwuchsarbeit. Auf den Rückblick der Vorsitzenden Petra Harth eingehend sagte das Stadtoberhaupt, dass es lobenswert ist, wenn der Verein sich in den ihm zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten im Gemeindehaus engagiert.

Erfreulich nannte es Petra Harth in ihrem Rückblick, dass zahlreiche Mitglieder zur Jahresversammlung  in das Gemeindehaus gekommen waren. Dem Totengedenken folgte der Jahresbericht der Vorsitzenden, die von 77 passiven und 20 aktiven Mitgliedern sprach. Von diesen sind fünf in der Ausbildung. 23 Aktive hat die Sambagruppe. Von einem ereignisreichem Jahr sprach Petra Harth und, dass die Nachwuchsarbeit ein Hauptthema bildet. Die Auszubildenden sind seit drei Jahren im Spielmannszug, waren zunächst in der Juniorband und sind jetzt in der Bläserband "Crescendo" aktiv. Sie spielen zusammen mit den jungen Musikern aus Herbstadt und dem Milzgrund. Sechs Auftritte hatten sie im vergangenen Jahr.

Rückblick auf zahlreiche Veranstaltungen

Die Vorsitzende sprach die Dorfrallye in Herbstadt an und einen Bowlingnachmittag. Die Bläserband mit 14 Kindern und Jugendlichen hatte im vergangenen Jahr keinen Auftritt in Unteressfeld. Erfreulich: Bei einer Nachwuchswerbung speziell für Blockflöten konnten fünf Interessierte gewonnen werden, die nun ausgebildet werden. Die Blockflötengruppe soll Kinder ermutigen, ein Instrument beim Spielmannszug zu erlernen. Wieder gut angenommen wurde das Backen von "Muttertagsherzen", ebenso der Martinszug und der Nikolausbesuch. Bei der traditionellen Dorfweihnacht kamen 284 Euro zusammen, die an die Station Regenbogen gespendet wurden.

Als "Herzstück" des Vereins bezeichnete Petra Harth die aktiven Spielleute. Informativ nannte sie einen Lehrgang für Spielleute, man war beim Frühlingsfest des Spielmannszugs Hofheim, startete einen Familienausflug an den Ellertshäuser See und umrahmte die offizielle Vorstellung des neuen Feuerwehrautos. Beim Kreismusikfest in Großbardorf war der Spielmannszug Unteressfeld, eröffnete den Kunsthandwerkermarkt in Bad Königshofen, spielte bei einem Kurkonzert und lud zu einer Halloween Party ein. Die Sambagruppe war in Jüchsen beim Faschingsumzug, in Herbstadt und beim Sambafestival in Coburg, sowie in Pfaffendorf und begeisterte bei der "Nacht der Nationen" in Bad Neustadt. Aktiv wurde man bei der Gestaltung des Proberaumes im Dachbereich des Gemeindehauses.

Dank ging an alle Spieler, Dirigent Klaus Schmitt und die Stadt Bad Königshofen. Schmitt betonte, dass es wichtig sei, aktive Musiker zu bekommen. Sie seien das Fundament des Vereins. Der Spielmannszug habe sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Spielmannszug und Sambagruppe bezeichnete der Dirigent als ein gutes Team.

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