Bad Königshofen

Alfons Weigand und die Kriegszeit im Grabfeld

Ein Zeitzeuge erinnert sich Deutschland im Nationalsozialismus. Zahlreiche Interessierte kamen zu Alfons Weigands Vortrag in die Darre.
Im Bereich der ehemaligen Baracken, hinter den Stadtsaal Lichtspielen, findet man dieses Wappen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Dort ist im unteren Bereich die Zahl 283 zu erkennen und im oberen Drittel Ähren. Foto: Hanns Friedrich
"Volles Haus" im Kulturarsenal Darre in Bad Königshofen: Alfons Weigand berichtete als Zeitzeuge, wie Königshofen die Zeit des Nationalsozialismus erlebt hat. Zehn Jahre war Weigand damals alt, er konnte also authentisch erzählen. Beispielsweise vom Arbeitsdienst "Graf Heinrich vom Grabfeld 2283", der in Baracken hinter dem heutigen Stadtsaal Kino untergebracht war. Dort ist heute noch ein Stein zusehen, auf dem Ähren zu erkennen sind und die Zahl 283. Am Marktplatz wehte an einem hohen Mast die Hitlerfahne und der Marktplatz war in Adolf-Hitler-Platz umbenannt worden. Am Rathaus gab es Wachsoldaten.
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