BAD NEUSTADT

Amtskellerei: Erst das Konzept, dann der Wettbewerb

Einen Architektenwettbewerb wird es für den Umbau der Alten Amtskellerei in der Kellereigasse zu einem kulturellen Zentrum geben. Foto: Karin Nerche-Wolf

Die Alte Amtskellerei, das ehemalige Gefängnis in der Kellereigasse, soll einmal ein Kulturzentrum werden. Bei der Beratung über das Städtebauförderprogramm im Stadtrat wurde angekündigt, dass man beim Umbau und der Sanierung des ältesten Gebäudes der Stadt auf eine Förderung der Europäischen Union hofft. Die Gelder, die aus diesem Topf kommen könnten, gehen über die Leistungen der Städtebauförderung hinaus.

In der Städtebauförderung bleiben lediglich die Kosten für den Architektenwettbewerb für den Umbau. Um den Architekten einen Input zu geben, in welche Richtung sie planen sollen, „werden die Voraussetzungen für ein gutes museales Konzept derzeit erarbeitet“, sagte Bürgermeister Bruno Altrichter.

Städtebauförderprogramm

Das Städtebauförderungsprogramm wird im kommenden Jahr weitergeführt. Für zahlreiche förderungswürdige Maßnahmen im Jahr 2018 gab der Stadtrat nun seine Zustimmung. Die Verwaltung wird die Gelder nun bei der Regierung von Unterfranken anmelden.

1,4 Millionen Euro Förderung erwartet man im kommenden Jahr im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm für die westliche und östliche Altstadt (Sanierungsgebiet I und II). Hauptprojekte sind der Architektenwettbewerb für den Umbau der Alten Amtskellerei (200 000 Euro), die Gestaltung des Stadteingangs an der Salzpforte (700 000 Euro) und das Beleuchtungs- und Möblierungskonzept für die Altstadt (400 000 Euro).

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Sanierungsgebiet III: Hier werden Fördergelder für die Umgestaltung des Stadtzugangs zwischen Siemensstraße und Zollberg (700 000 Euro) und die Neugestaltung des Bereichs um die neue Brücke zur Altstadt (400 000 Euro) beantragt. Für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes (Park & Ride-Parkplatz, Fahrradunterstellplatz, Bushaltestellen und Platz vor dem Bahnhofsgebäude) rechnet man mit 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern.

470 000 Euro beantragt man für Maßnahmen in Bad Neuhaus (unter anderem 110 000 Euro für die vorbereitenden Untersuchungen und 280 000 Euro für die Gestaltung der Flächen vor dem Gemeindehaus Mühlbach).

Bernd Lorz vereidigt

SPD-Stadträtin Sabine Stührmann ist aus persönlichen Gründen aus dem Stadtrat ausgeschieden. Nachrücker ist Bernhard Lorz. Er wurde von Bürgermeister Altrichter vereidigt. Der 62-Jährige ist seit 45 Jahren SPD-Mitglied. Er hat bei Siemens Werkzeugmacher gelernt und arbeitete bis zum Eintritt in die passive Phase der Altersteilzeit 2016 in verschiedenen Positionen in dem Unternehmen.

Neue Straßennamen

Im Baugebiet „Westlich der Berliner Straße“ werden manche Straßen verlängert, andere werden neu gebaut. Diese Straßen brauchen Namen. Die Straße in der Fortsetzung der von Süden kommenden Münchener Straße wird ebenfalls Münchener Straße benannt. Die von der Wagstadter Straße abgehende Stichstraße mit Wendehammer erhält den Namen Oberhofer Straße. Die Straße in der westlichen Fortsetzung der Nürnberger Straße erhält den Namen Coburger Straße. Die von der Würzburger Straße nach Südwesten abzweigende Straße einschließlich der Stichstraße mit Wendehammer erhält den Namen Bamberger Straße.

Bürgermeister Bruno Altrichter (links) vereidigte den neuen SPD-Stadtrat Bernhard Lorz. Foto: Martina Harasim

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