Wollbach

Arbeiten am Wollbacher Dorfplatz schreiten voran

Gewaltige Erdbewegungen werden im Zuge der Neugestaltung des Dorfplatzes durchgeführt. Vor der jüngsten Sitzung hatte sich auch der Gemeinderat ein Bild vom Stand der Bauarbeiten gemacht. Foto: Klaus-Dieter Hahn

Zum Sachstand des Projektes "Umbau Feuerwehrhaus" teilte Bürgermeister Bruckmüller in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Ratsmitgliedern und den zahlreich erschienenen Floriansjüngern die Stellungnahme der Regierung von Unterfranken mit. Danach wird das Vorhaben als vordringlich und notwendig angesehen. Die Einrichtung der neuen Feuerwehrräumlichkeiten mit einem Stellplatz in das bestehende gemeindliche Gebäude (ehemalige Raiffeisen-Lagerhalle) wurde von der Förderstelle zwar grundsätzlich befürwortet. Allerdings müssen noch einige Detailfragen, insbesondere zur Planung und zur Raumsituation, geklärt werden. Die Planung soll nun erst einmal mit dem Architekten besprochen und angepasst werden. Auch ein Feuerwehrbedarfsplan muss jetzt aufgestellt werden. Dann ist ein Förderantrag einzureichen.

Aktuell besteht die Wehr aus 29 männlichen und sechs weiblichen aktiven Feuerwehrlern. Ob auch ein zweiter Stellplatz mit beantragt werden muss, soll sich ebenfalls im Gespräch mit dem Architekten ergeben.

Für den Turnunterricht der Grundschule soll eine Kombi-Wendematte für die Wollbacher Halle angeschafft werden. Die Kosten liegen bei 1600 Euro. Außerdem soll auch Ersatz für das vorhandene, ca. 30 Jahre alte Sprungbrett gekauft werden (ca. 450 Euro).

Gespräche über die Zukunft des "Treffpunkts Räumle"

Zur Zukunft des "Treffpunkts Räumle", um den es zuletzt erheblichen Wirbel gegeben hatte, findet in den nächsten Tagen eine Zusammenkunft mit Jürgen Hesselbach vom Kreisjugendring gemeinsam mit den Nutzern statt. Dabei wird dann auch über eine mögliche Anmietung etc. diskutiert werden, kündigte Jugendbeauftragter Konrad Werner an.

Am Grünabfallplatz besteht nach einer Besichtigung durch das Landratsamt Handlungsbedarf (Entwässerung, Befestigung). "Die Ampel steht auf gelb", so Bürgermeister Thomas Bruckmüller. Bei einer Befestigung des Platzes im Wollbachtal würde es auch Fördermittel geben. Diskutiert wurde in der Sitzung die Einrichtung der Stelle eines Klimaschutzbeauftragten oder besser Nachhaltigkeitsbeauftragten. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Beschlussvorschlag zu erarbeiten, um so eine Stelle nach der Kommunalwahl in der Gemeinde einzurichten. Die Thematik soll auch im Rahmen der nächsten Sitzung der NES-Allianz besprochen und eventuell dafür ein Förderbetrag beantragt werden.

Müllaufkommen ist deutlich zurückgegangen

Bewohner hatten moniert, dass in der Bushaltestelle auch in den Nachtstunden Licht brennt. Die "Festbeleuchtung" soll verhindern, dass dort eben keine "Feste" gefeiert werden, bekam die Fragestellerin zur Antwort. "Seitdem das Licht nachts nicht abgeschaltet wird, ist das Müllaufkommen um 80 Prozent gesunken", hat Ratsmitglied und Bauhof-Mitarbeiter Klaus Werner festgestellt. Grünes Licht gab es für den geplanten Wohnhausneubau mit Garage, Carport und Photovoltaikanlage auf einem Bauplatz im Neubaugebiet "Südlich der Unslebener Straße". 

"Es hat sich einiges getan am Dorfplatz vor dem Rathaus. Ihr könnt es ja selbst sehen", stellte Bürgermeister Thomas Bruckmüller fest. Bei den umfangreichen Baggerarbeiten ist man auf den alten Brunnen unterhalb der Brüstung gestoßen, der nun auch freigelegt worden ist. "Da wir nicht wissen, wie es mit dem Brunnen weitergeht, legen wir sicherheitshalber ein Leerrohr mit hinein." In der kommenden Woche sollen die Fundamentarbeiten für die Stützwände ausgeführt werden, kündigte das Ortsoberhaupt dazu noch an.

Biber wird in der Gemeinde zu einem "echten Problem"

"Der Biber nervt." Inzwischen sei er schon im Regenrückhaltebecken für die Kreisstraße angekommen, hat Bürgermeister Bruckmüller selbst beobachtet und wird damit immer mehr zum Ärgernis für Anlieger und Gemeinde, da er den Wollbach aufstaut und so die angrenzenden Ackerflächen unter Wasser setzt. "Das wird ein echtes Problem, wenn es so weitergeht. Hier muss sich die Politik langsam mal was einfallen lassen", forderte das Ortsoberhaupt. Auch im Schönungsteich hat er sich schon niedergelassen. Zum letztjährigen Ferienprogramm, das erstmals im gesamten Bereich der NES-Allianz angeboten worden war, übermittelte Ute Bernhardt-Fiedler ein positives Feedback der Teinehmer.

Da am 1. Januar 2020 die Bestatterverträge in Kraft treten sollen, mussten die Friedhofssatzung sowie die dazugehörige Gebührensatzung in diesem Punkt eine Änderung erfahren. Bestimmte Aufgaben bei Bestattungen sind der Gemeinde vorbehalten (z.B. der Grabaushub und das spätere Verfüllen), die sie allerdings auch auf ein Bestattungsinstitut übertragen kann. Dem entsprechenden Neuerlass der beiden Satzungen wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. Die Bestattungsgebühren wurden dabei nach dem Angebot des Bestatters laut Ausschreibungsergebnis angepasst und aufgenommen.

Nach einer von der VG Heustreu durchgeführten Bedarfsumfrage werden 60 Plätze für die Kleinkindbetreuung in Unsleben, Heustreu und Wollbach benötigt. Bei der Umfrage hat sich gezeigt, dass Krippenplätze (unter drei Jahre) in den vergangenen Jahren immer mehr nachgefragt werden. Der Gemeinderat hat diesen Bedarf anerkannt.

Schlagworte

  • Wollbach
  • Klaus-Dieter Hahn
  • Beerdigungen
  • Beerdigungsinstitute
  • Bestatter
  • Brunnen
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Gebäude
  • Klaus Werner
  • Kommunalwahlen
  • Regierung von Unterfranken
  • Regierungen und Regierungseinrichtungen
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Thomas Bruckmüller
  • Unterfranken
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!