Hohenroth

Arbeiten am neuen Rathaus sind eng getaktet

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Bauausschusses Hohenroth über den Fortgang der Arbeiten und die Barrierefreiheit im neuen Rathaus von Hohenroth.
Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Bauausschusses Hohenroth über den Fortgang der Arbeiten und die Barrierefreiheit im neuen Rathaus von Hohenroth. Foto: Brigitte Chellouche

Der Termin steht felsenfest: Am 15. März 2020 ist Kommunalwahl. Bis dahin muss das neue Rathaus in Hohenroth fertiggestellt sein. "Es wird knapp. Aber es wird funktionieren." Bürgermeister Georg Straub, der zur Bauausschusssitzung geladen hatte, schaute zuversichtlich in die Runde.

Die letzten Tage vor dem Wahltermin sind eng getaktet, sagte er, aber es werde klappen, versprach er den Ausschussmitgliedern. Bei einem Ortstermin im Rathaus, dem ehemaligen Bank-Gebäude, erklärte der Bürgermeister den Baufortschritt. Der neue Estrich wurde nun flächendeckend verlegt. Damit ist die Barrierefreiheit im Sitzungssaal, im Bürgermeisterzimmer und im Vorzimmer gegeben.

Rathaus ist auch für Menschen mit Handicap zugänglich

Zudem wurde die Rampe zum Eingang und die neue Treppe an der Außenseite des Gebäudes angebracht, sodass jederzeit Menschen mit Handicap ohne Probleme in das neue Rathaus gelangen können. Eingebaut wurde auch die Geldkammer für den Geldautomaten, der von außen für jedermann zugänglich ist.

Im Sitzungszimmer selbst wird das Lichtband an der Decke weitergeführt, die Decke bleibt. Die Ausschussmitglieder zeigten sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt und den Ausführungen der Handwerker. Den Zuschlag erhielt für diese Arbeiten die Firma Ortloff Bodensysteme aus Hohenroth mit einer Angebotssumme von 4780 Euro.

Ladestation für Elektrofahrzeuge wird installiert

Interessant wurde es bei der Diskussion über eine Ladestation für Elektrofahrzeuge am neuen Rathaus. Bürgermeister Georg Straub plädierte für einen solchen Einbau. Man möge nicht die Augen vor der Zukunft verschließen. Im Prinzip waren alle Bauausschussmitglieder derselben Meinung. Aber so manche Gedanken im Gremium waren dann doch zum Schmunzeln. Ob vielleicht ein Hohenröther dann dort sein E-Auto auflädt, um Geld für Strom zu sparen. Oder wieviel Stromkosten auf die Gemeinde zukommen werden.

Schließlich sei aufgrund der Förderung eine der Auflagen, dass die Zugänglichkeit der Ladeeinrichtung mit 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche gesichert sein muss. Und die Stromabgabe muss unentgeltlich sein. "Denkt an die Leute, die Wasser aus dem See pumpen, um Wassergeld zu sparen, obwohl es verboten ist", hörte man aus dem Rund.

Bauwillige können loslegen

Doch am Ende überwog das Vertrauen in die Bürger. So beschloss das Gremium, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge am neuen Rathaus anzubringen. Um die Förderung dafür zu erhalten (Gemeindeanteil 4200 Euro), wird nun die VG einen Antrag stellen.

Drei Bauanträge standen zur Behandlung an. Alle erhielten grünes Licht aus dem Gremium. So darf in der Straße Veitsberg ein Anbau an ein Wohnhaus angehängt werden. An der Steig kann die Einfriedung mit einem Doppelstabmattenzaun errichtet werden und an der Straße zwischen Hohenroth und dem Kalten Rasen darf eine landwirtschaftliche Halle an die vorhandenen Hallen angebaut werden.

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