Bad Königshofen

Auch WZV Nord für „Wasserschutzbrot“ ausgezeichnet

WZV Nord-Vorsitzender Georg Rath und die Landwirte Helmut und Claudia Geißler (Archivbild) freuen sich über die Auszeich... Foto: Regina Vossenkaul

Der Wasserzweckverband Gruppe Nord mit den Mitgliedern Höchheim, Herbstadt, Trappstadt und Eyershausen hat - ebenso wie der WZV Gruppe Mitte (wir berichteten) - eine Auszeichnung für die Teilnahme am Projekt "Wasserschutzbrot" erhalten. Das teilte Verbandsvorsitzender Georg Rath in der Sitzung der Verbandsmitglieder am Donnerstagabend mit. In der Gemeinde Herbstadt fließt der Haubach, auf dessen Umfeld ein Landwirt auf die dritte Düngergabe während der Wachstumsperiode verzichtet und damit eventuelle Einträge ins Grundwasser minimiert. Das Kooperationsprojekt mit Landwirten, Mühlen, Bäckern und Wasserversorgern wurde vor fünf Jahren gestartet.

Der WZV Nord stimmte in seiner Sitzung der Zweckvereinbarung "ARGE Sicherstellung der Wasserversorgung im Grabfeld" zu. Gleichzeitig wird die Ausschreibung für einen Projektmanager für die ARGE auf den Weg gebracht. Wie Verbandsvorsitzender Rath vortrug, sind bereits mehrere ARGE-Sitzungen gehalten und bereits im Januar der Auftrag für eine Machbarkeitsstudie erteilt worden. Alle beteiligten Gemeinden schließen nun eine Zweckvereinbarung ab.

Vielzahl von Aufgaben

Die Einstellung eines Projektmanagers für die Begleitung des Projektes "Bau der Verbundleitung" ist notwendig, weil die Vielzahl der anstehenden Aufgaben nicht von der Verwaltung des WZV zusätzlich erledigt werden kann, sondern Fachpersonal eingestellt werden soll. Die Personalkosten sollen zum Teil über Fördermittel aus dem Programm für "Interkommunale Zusammenarbeit" gedeckt werden. Auch der Landrat hat in der ARGE-Sitzung vom 7. Oktober die Einstellung eines Projektmanagers eingefordert, um das Projekt voranzubringen. Die entsprechenden Fördermittelanträge und eine Anzeige zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn werden bei der Regierung von Unterfranken gestellt.

Die Verbandsräte stimmten außerdem zu, durch das Büro Baurconsult die bereits in den 1990er Jahren weit fortgeschrittene Planung für einen Anschluss an die Fernwasserversorgung Oberfranken (FW Oberfranken) erneut zu prüfen, wie es das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen gefordert hat. Diese Variante ist damals aufgrund eines Bürgerentscheides gekippt worden. Laut WWA müssen aufgrund der beabsichtigten Inanspruchnahme von Fördermitteln alle Möglichkeiten nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geprüft werden. Die Kosten für diese Prüfung liegen bei 5000 Euro.

In Höchheim, innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes "An der Gollmuthhäuser Straße", sind aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen die Grundstücke Flur-Nummern 754 und 753 von der Gemeinde nicht wassertechnisch erschlossen worden. Das wird jetzt nachgeholt.

Die Jahresrechnung 2018 wurde in der Sitzung am 10. September örtlich geprüft, es gab keine Beanstandungen, somit erfolgten die offizielle Feststellung der Jahresrechnung und die Entlastung.

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