MELLRICHSTADT

Auch nach 20 Jahren sprudeln die Ideen

Im TSV-Vereinsheim konnte der 1. Vorsitzende des Aktiven Mellrichstadt, Wolfgang Pfeiffer, am Montagabend zahlreiche Mitglieder sowie den 3. Bürgermeister Frank Vetter und Altbürgermeister Helmut Will bei der Mitgliederversammlung begrüßen.

Eine feste Größe

Es war ein arbeitsreiches Jahr mit einer Vielfalt an Aufgaben, wie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen sowie dem Tagesgeschäft im Büro der Touristinfo, so Pfeiffer. Der Verein hat sich zu einer entsprechenden Größe in Mellrichstadt entwickelt und einen guten Teil zum Ansehen der Stadt beigetragen.

Geschäftsführerin Brigitte Proß berichtete, dass 2016 unter dem Motto „20 Jahre und kein bisschen leise“ stand. Mittendrin statt nur dabei, Dreh- und Angelpunkt für alles und jeden und aus Mellerscht nicht mehr wegzudenken, umriss Proß kurz das AM und dankte den Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern.

Die Mitgliederzahl ist zum Jahresende 2016 von 396 auf 431 angewachsen. Die Vorstandschaft bezeichnete sie als homogene und eingeschworene Truppe, die eine gute Arbeit macht.

Veranstaltungen bringen Erfolg

Am meisten wurde erreicht, wenn Feste initiiert wurden. Ob Stadtfest, Erlebnisnacht, Weihnachtsmarkt, Jahrmärkte, Mellrichstädter Leckerbissen, Ferienprogramm, Standkonzerte, Grüner Markt oder das beliebte Hockese – das Hauptaugenmerk lag auf der Organisation. Nicht zu vergessen die 3. Mellrichstädter Musiknacht als Höhepunkt im Sommer. Ärgerlich war in diesem Jahr, dass die Neustädter den Termin ihres Frühlingsfestes auf den Mellrichstädter Termin gelegt haben. Eine diesbezügliche Beschwerde des AM war Punkt in einer Neustädter Stadtratssitzung, wo Besserung gelobt wurde.

Neu aufgelegte Postkarten, eine Prospektpalette, Marketingmaßnahmen für Events und Image gehörten ebenso zum Geschäft wie die Mitarbeit bei Projekten, wie der Erörterung zur Belebung der Innenstadt oder dem Erstellen des Veranstaltungskalenders.

Kaufkraft bleibt in Mellrichstadt

Im Bereich Handel und Gewerbe lief eine Losaktion mit Ziehungen am Stadtfest und in der Erlebnisnacht mit Preisen im Wert von über 3 000 Euro. Viele weitere Aktionen gab es an Ostern, am Märzmarkt, zu Muttertag, mit der Schultütenaktion oder dem Weihnachtspass-Spiel.

Nach wie vor ein Renner sind die AM-Gutscheine, die es seit 2001 gibt und die im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 200 000 Euro ausmachten.

Dank ging dabei an die Firma Reich, die Gutscheine im Wert von circa 80 000 Euro als Prämienausschüttung für die Mitarbeiter gekauft hat. Damit ist die Kaufkraft in Mellrichstadt geblieben.

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region sind circa 25 000 Übernachtungen. Großer Beliebtheit erfreut sich hierfür der Reisemobilstellplatz am Malbach, wo wieder über 1 000 Wohnmobile gezählt wurden. Eine Erweiterung wäre eine Überlegung wert, so Proß.

Eine Fortsetzung fanden die Kulturimpulse, die bereits im 22. Jahr bestehen. Über 30 Veranstaltungen wurden geplant und durchgeführt, darunter die Kubanische Tanzshow Buena Vista. Auch das Fränkische Theater Maßbach war zu Gast. Durch das Gästeführerprojekt der Touristinformation Rhön wurden neue Gästeführer geschult.

Pilotprojekt im neuen Jahr

Auch 2017 sollen die bewährten Aktionen fortgeführt und die Innenstadt durch neue Veranstaltungen und Aktionen belebt werden. Mit Simple DS ist am Bürgerhaus ein Infotool als Pilotprojekt mit bewegten Bildern zu Veranstaltungen geplant. Einmalige Veranstaltungen sind die Franken Sachs Classics, die am 3. Juni durch Mellrichstadt fährt, am 10. Juni der Getting Tough-Hindernislauf im Hainberg-Areal und am 29. Juli die Poesie zur Nacht am Frickenhäuser See.

Wolfgang Pfeiffer dankte Brigitte Proß und den Mitarbeiterinnen Anja Reder und Michaela Drescher, sowie den Ehrenamtlichen, Mitarbeitern der Verwaltung und besonders den Männern vom Bauhof, die bei Festen stets die Ersten und die Letzten seien.

Zum Kassenbericht erläuterte Brigitte Proß, dass bei Einnahmen von 154 792,58 und Ausgaben von 153 356,68 Euro ein Überschuss von 1 435,90 Euro blieb. Frank Vetter, der mit Bernd May aus Frickenhausen die Kasse geprüft hatte, bescheinigte der Geschäftsführerin eine hervorragende Kassenführung. Sie wurde einstimmig entlastet. Der Haushalt 2017 mit einem Ansatz von 162 788,90 Euro in den Einnahmen und Ausgaben wurde ebenso einstimmig genehmigt.

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