SONDHEIM/RHÖN

Auf den Spuren der jüdischen Ahnen

Das Haus an der Ecke Nordheimer/Bad Neustädter Straße bietet nichts Besonderes: eine schmutzigweiße Fassade, ein rotes Dach, einen gelben Postkasten. Dass es älter als 120 Jahre ist, sieht man ihm nicht an.
Am Haus der Urgroßeltern: Hanna Karlsruher (Mitte) mit ihren Kindern Stuart und Diane. Die Jüdin floh als Kind vor den Nazis in die USA. Auch Sondheimer Verwandte fielen dem Holocaust zum Opfer. Foto: Foto: S. Standke
Das Haus an der Ecke Nordheimer/Bad Neustädter Straße bietet nichts Besonderes: eine schmutzigweiße Fassade, ein rotes Dach, einen gelben Postkasten. Dass es älter als 120 Jahre ist, sieht man ihm nicht an. Und auch nicht, dass dort bis 1934 die einzigen Einwohner jüdischen Glaubens im Ort lebten – die Vorfahren von Hanna Karlsruher. Die 80-Jährige floh als Kind vor den Nazis. Nun sah sie erstmals das Haus ihrer Urgroßeltern.
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