Rhön-Grabfeld

Ausbau des schnellen Internets geht weiter

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (links) übergibt Förderbescheide für den Ausbau der digitalen Infrastruktur, hier beispielhaft an den Bürgermeister aus Wülfershausen, Wolfgang Seifert. Foto: Sven Grundmann

Die Vorbereitungen zum Ausbau des schnellen Internets, auch im Landkreis Rhön-Grabfeld, laufen weiter auf Hochtouren. Insgesamt 92 Förderbescheide wurden nun von Bayerischen Finanzminister Albert Füracker in Nürnberg für Unterfranken überreicht. Die Bescheide für Rhön-Grabfeld erhielten laut einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministerums der Finanzen und für Heimat Urspringen (122 171 Euro), Großeibstadt (373 734 Euro), Hollstadt (235 085 Euro), Ostheim (1 037 608) und Wülfershausen (880 982 Euro) 

Beispielsweise baut die Telekom das Netz in der Wülfershausen aus. Das teilte Bürgermeister Wolfgang Seifert mit. Nach der Fertigstellung können 604 Haushalte Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit bis zu 1 Gbit/s nutzen. Die Telekom wird rund vierzehn Kilometer Glasfaser in der Gemeinde Wülfershausen verlegen und sieben Glasfasernetzverteiler aufstellen. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause aus. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

"Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss. Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen. Deshalb bauen wir Wülfershausen zur Zukunftsgemeinde des Landkreises Rhön-Grabfeld aus", sagt Bürgermeister Wolfgang Seifert. Er betont, dass die Erschließung mit einem Glasfasernetz ohne die Fördermittel aus München nicht umsetzbar wären und bedankt sich bei allen Beteiligten, die an dieser Födermaßnahme mitgewirkt haben, besonders bei Frank Reichert von der Stabsstelle des Landratsamtes Rhön-Grabfeld.

So läuft der Ausbau

Die Telekom ist nun in der Feinplanung für den Ausbau. Als Weiteres wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Die Bauphase ist zwischen Mai 2019 bis Oktober 2021 vorgesehen. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung an das Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen. Das Glasfaserkabel wird dafür bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Glasfaser- und WLAN-Ausbau in Unterfranken
Neben den Förderbescheiden für die Erschließung mit schnellem Internet für die Haushalte, werden vom Freistaat auch der Glasfaser- und WLAN-Ausbau in Schulen und Krankenhäusern im Regierungsbezirk Unterfranken gefördert. Im Landkreis Rhön-Grabfeld profitieren die Grabfeld-Grundschule und -Mittelschule Bad Königshofen (je 31 166 Euro), die Grundschule Besengau-Bastheim (50 000 Euro), die Malbach-Grundschule Mellrichstadt (13 092 Euro) sowie die Udo-Lindenberg-Mittelschule Mellrichstadt (23 929 Euro). 

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