Bad Neustadt

BRK: Nähmaschinen rattern für Gesichtsmasken

Zwar wurden die Gesichtsmasken im BRK-Kreisverband Bad Neustadt vorgestellt, genäht wurde und wird aber zu Hause. Unser Bild zeigt (von links): Alexandra Bauß (Unterwaldbehrungen), Andrea Stäblein (Brendlorenzen), Petra Fuchs (Leiterin Sozialarbeit), Alexandra Müller (Unterwaldbehrungen), Gertrud Fiebag (Brendlorenzen) und BRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Baumeister.
Zwar wurden die Gesichtsmasken im BRK-Kreisverband Bad Neustadt vorgestellt, genäht wurde und wird aber zu Hause. Unser Bild zeigt (von links): Alexandra Bauß (Unterwaldbehrungen), Andrea Stäblein (Brendlorenzen), Petra Fuchs (Leiterin Sozialarbeit), Alexandra Müller (Unterwaldbehrungen), Gertrud Fiebag (Brendlorenzen) und BRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Baumeister. Foto: Hanns Friedrich

Begeistert reagierte BRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Baumeister, als ihm vier Ehrenamtliche ihre Arbeit der vergangenen 14 Tage vorstellten: Mehr als 600 Gesichtsmasken hatten diese in ihrer Freizeit zu Hause an der Nähmaschinen hergestellt. Sein Dankeschön galt Alexandra Bauß und Alexandra Müller aus Unterwaldbehrungen sowie Andrea Stäblein und Gertrud Fiebag aus Brendlorenzen. Die Idee dazu hatte Notfallsanitäter Mario Hahn, der seine Schwägerin Alexandra Müller darauf aufmerksam machte, dass sie hier helfen könnte. Schnell fand sie weitere Mitstreiterinnen, so dass die heimische Produktion beginnen konnte.

Der Stoff war eine Spende der Firma Wäscherei Ullmer aus Bad Neustadt. Es handelte sich dabei um Ausschussware bei Bettwäsche. Dafür sagte Ralf Baumeister ein besonderes Dankeschön. "Wir haben noch genügend Vorrat, so dass wir für all unsere Mitarbeiter entsprechende Gesichtsmasken zur Verfügung stellen können. Der BRK-Geschäftsführer verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die betreuten Jugendlichen in der Heilpädagogischen Wohngruppe Wollbach, die Intensivpflege und die weiteren Einrichtungen, so auch den Fahrdienst des BRK-Kreisverbandes Rhön-Grabfeld. Insgesamt sind das an die 600 Gesichtsmasken, die noch produziert werden müssten.

Genaue Mustervorgabe

Das bedeutet, dass die fleißigen Ehrenamtlichen auch weiterhin ihr Nähmaschinen rattern lassen müssen. In einer Stunde entstehen vier Gesichtsmasken, die nach einer genauen Mustervorgabe zugeschnitten werden. Schmunzelnd wird auf das "fränkische Modell" mit einer Größe von 22 mal 21 Zentimetern verwiesen. "Das passt auf jedes Gesicht," meint Petra Fuchs, Leiterin Sozialarbeit. Sie erwähnt die Haltebänder, die natürlich auch selbst aus den Stoffen heraus geschnitten und entsprechend vernäht werden müssen. "Wir haben eine eifrige Büglerin, die diese diffizile Arbeit übernimmt, erläutern die vier Näherinnen, die nicht ohne Stolz ihre Maskenproduktion vorzeigen.

Vor dem Nähen wird vorschriftsmäßig überprüft, ob beim gewählten Stoff das Atmen ohne größeren Atemwiderstand möglich ist. Die Masken sollten nach der Verwendung in der Waschmaschine bei 90 Grad Celsius gewaschen oder in einem Wasserbad fünf Minuten ausgekocht werden. Außerdem ist es wichtig, danach die Hände zu waschen. Der BRK-Geschäftsführer sagte ein ganz herzliches Dankeschön und fügte an: Ich darf sagen, dass unser Kreisverband in Rhön-Grabfeld stolz auf seine Ehrenamtlichen sein kann." Sein Hinweis: Die Mitarbeiter im Rettungsdienst haben natürlich die Atemschutzmasken, die vorgeschrieben sind.

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