Bad Königshofen

Bad Königshofen: Abriss der Wandelhalle Anfang Januar

Das Landratsamt hat eine Beurteilung der Grünabfallplätze vorgenommen. Die Ergebnisse werden im Stadtrat vorgestellt. Einige Bauarbeiten stehen an.
Die Tage der Trink- und Wandelhalle in Bad Königshofen sind gezählt. Ab dem 7. Januar rücken hier die Abrissbagger an.
Die Tage der Trink- und Wandelhalle in Bad Königshofen sind gezählt. Ab dem 7. Januar rücken hier die Abrissbagger an. Foto: Hanns Friedrich

Die jüngste Sitzung des Stadtrates von Bad Königshofen war im wesentlichen von Auftragsvergaben, Bauanträgen und den Grünabfallplätzen geprägt.

Der Stadtrat genehmigte 40 Stühle und acht Tische für die Ausstattung des neuen "Treffpunkt Grabfeld" im Museum Schranne. 2.665 Euro kosten die Stühle, 1.507 Euro die Tische. Die Aufträge gingen an Höchemer in Bad Bocklet und Papier-Schmitt in Bad Neustadt. 447.864 Euro kosten die Anwendungsliegen im neuen Therapiebereich der Franken-Therme, 14.259 Euro die Anwendungsgeräte, das Anwendungsmobiliar 12.373 Euro  und für die Medienaufbereitung wurden 5.172 Euro genehmigt.

Kurze Diskussionen rankten sich in Stadtrat um die Hundesteuer, die sich nicht wesentlich verändert. Allerdings müssen Halter eines Kampfhundes 600 Euro zahlen und es gibt für sie keine Steuerermäßigung. 

Zustimmung für Bauanträge

Zustimmung gab es im Gremium für eine Wohnhauserweiterung in der Schulstraße im Stadtteil Untereßfeld. Die Ausführung ist als rechteckiger Anbau geplant und dient der Vergrößerung der Wohnung. Keine Gegenstimme erfolgte auch bei einem geplanten Neubau eines Mehrfamilienhauses mit vier Wohneinheiten in Bad Königshofen in der Herbstädter Straße.

Bürgermeister Thomas Helbling  informierte über eine Beurteilung der Grünabfallplätze durch das Landratsamt Rhön-Grabfeld. In Merkershausen soll versucht werden, den Ablageort zu drehen und eine Beton-Bausteinwand zum Wall hin aufzustellen. Die Entwässerung ist in den Kanal einzuleiten. Dazu sagte Stadtrat Toni Schneider (Merkershausen), dass es gut gewesen wäre, wenn man vor der Begehung die Stadträte mit einbezogen hätte. Er bat deshalb darum, bei den weiteren Vorgehen dies zu veranlassen. Die Kostenfrage sprach 2. Bürgermeister Philipp Sebald (Eyershausen) an und erfuhr, dass das Kommunalunternehmen die Plätze angemietet hat und die Kommune für die Kosten aufkommen muss. So auch in Bad Königshofen, wo die Entwässerung in eine Retentionsfläche geleitet wird. Der Platz soll auf drei Seiten mit Beton-Bausteinwänden abgegrenzt werden.

In Gabolshausen wird es eine Abgrenzung nach hinten geben, die Entwässerung erfolgt über die ehemalige Kläranlage. Ebenfalls eine Beton-Bausteinwand gibt es in Untereßfeld und zwar seitlich zum Wertstoffcontainer, "damit weniger Scherben in das Grüngut kommen", heißt es in der Anordnung des Landratsamtes. Die Entwässerung soll auch hier in das Becken der ehemaligen Kläranlage eingeleitet werden. In Eyershausen ist eine Abgrenzung nach hinten und rechts seitlich geplant. Die Entwässerung erfolgt über einen vorhandenen Graben, der als Retentionsfläche verändert wird. Nach dem Platz wird der Graben abgetrennt, damit die Entwässerung nicht in den Graben der daneben liegenden landwirtschaftlichen Flächen gelangt.

Bau- und Förderantrag stellen

Der Bürgermeister berichtete, dass für jeden Platz ein Bau- und Förderantrag gestellt werden muss, die Planungen übernimmt der Landkreis Rhön-Grabfeld. Er fördert auch die Maßnahmen mit 30 Prozent, allerdings gedeckelt auf 9.000 Euro pro Platz. "Das entspricht Umbaukosten von bis zu 30.000 Euro, wobei die Bauhofleistungen ebenfalls mit gefördert werden."

Thomas Helbling gab dann ausführliche Einblicke in den Beschluss des Schulverbandes Bad Königshofen, wobei es um eine Rücknahme der Verpflichtungserklärung  vom Jahr 2010 geht. Damit wird der Bereich der Grundschule ab dem Haushaltsjahr 2021 vollständig in den städtischen Haushalt überführt.

Die Ratsmitglieder erfuhren unter dem Punkt "Informationen", dass an der Sanitäranlage im Friedhof mittlerweile eine Rampe für Rollstuhlfahrer und Rollatoren angebaut wurde. Vorhanden ist auch ein Geländer als Haltegriff. Lediglich eine kleine Stufe am Eingang sei noch zu überwinden. Das Stadtoberhaupt wies weiterhin auf den Abriss der Trink- und Wandelhalle im Kurbereich hin. Sie wird nach den Feiertagen ab dem 7. Januar eingelegt. Die Kurkonzerte werden dann voraussichtlich in der Franken-Therme stattfinden. Eine Entscheidung, die allerdings bei Kurdirektor Werner Angermüller liegen würde, so der Bürgermeister.

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