Bad Königshofen

Bad Königshofen: Die Jobmeile wird zum Dauerbrenner

Technik, Handwerk oder Dienstleistungsbereich? Die Grabfelder Jobmeile präsentiert eine erstaunliche Vielfalt an möglichen Ausbildungsberufen.
Technik, Handwerk oder Dienstleistungsbereich? Die Grabfelder Jobmeile präsentiert eine erstaunliche Vielfalt an möglichen Ausbildungsberufen. Foto: Regina Vossenkaul

Treffpunkt für viele zukünftige Schulabgänger und Auszubildende und ihre Eltern war am Sonntag die Franken-Therme in Bad Königshofen, wo die Grabfeld-Allianz zum 7. Mal die Grabfelder Jobmeile, eines ihrer Leuchtturmprojekte, präsentierte. Eine erstaunliche Vielfalt an Berufen wurde dort gezeigt – wer noch unentschlossen ist, konnte dort fündig werden und einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz in der Heimat anvisieren.

Zum ersten Mal waren auch die Bayerischen Staatsforsten auf der Grabfelder Jobmeile präsent.
Zum ersten Mal waren auch die Bayerischen Staatsforsten auf der Grabfelder Jobmeile präsent. Foto: Regina Vossenkaul

Schon am Freitag hatten die Aussteller begonnen ihre Informationsstände aufzubauen, am Sonntagmittag war es dann soweit und die Allianz-Bürgermeister eröffneten die Ausbildungsmesse gemeinsam mit der Vertreterin der Handwerkskammer Unterfranken, Erna Kleinhenz, dem Vertreter der Kreis-Handwerkerschaft, Bruno Werner, sowie Landrat Thomas Habermann und Landtagsabgeordnetem Gerald Pittner. Ebenfalls dabei war der Bürgermeister der Gemeinde Grabfeld, Christian Seeber, verbunden durch das gemeinsame Projekt "Grabfeld grenzenlos-mittendrin".

Jugendliche und zukünftige Auszubildende im Mittelpunkt

"Heute stehen die Jugendlichen und zukünftigen Auszubildenden im Mittelpunkt", sagte Allianzsprecher Jürgen Heusinger. Auf eine Rekordzahl von 54 Teilnehmern wies er hin, auch vor dem Haupteingang waren diesmal zwei Aussteller, die Bayerischen Staatsforsten und das Lohnunternehmen Heller platziert.

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7. Grabfelder Jobmeile

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Bürgermeister Thomas Helbling freute sich über den guten Zuspruch und erinnerte an den Grundgedanken, der zur Gründung der Jobmeile führte, nämlich der Jugend Perspektiven in Wohnortnähe aufzuzeigen und unnötige Abwanderungen zu vermeiden. Im direkten Gespräch mit Ausbildern und Auszubildenden, die ihre persönlichen Eindrücke weitergeben können, werden Fragen schnell beantwortet. Er wünschte allen Jugendlichen, dass sie den passenden Beruf finden und auf dem Weg ins Berufsleben gut weiterkommen.

Gespräche zwischen zukünftigen Auszubildenden und den Firmenrepräsentanten stehen im Mittelpunkt.
Gespräche zwischen zukünftigen Auszubildenden und den Firmenrepräsentanten stehen im Mittelpunkt. Foto: Regina Vossenkaul

Entscheidende Weichenstellung im Leben

Landrat Habermann betonte, dass die Berufswahl eine entscheidende Weichenstellung im Leben ist. Die Jobmeile nannte er "wunderbar", "hier wird alles geboten, was man sich vorstellen kann". Die Jugend und ihre Eltern könnten sich dort stressfrei umschauen und bekämen einen tollen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten im Handel, im Dienstleistungsbereich, im Handwerk und in der Industrie. Der Landkreis unterstütze die Jobmeile sehr gern, schließlich würden Facharbeiter immer noch gesucht. Er wünschte den Jugendlichen, dass alle einen Beruf finden, in dem sie zufrieden sind. Gerald Pittner erwähnte das "wunderbare Bild", das sich ihm von der Bühne aus bot und lobte die Veranstaltung, die gerade auf dem Land wichtig sei, von dem viele Menschen denken, da sei nichts los. "Man muss es in den Kopf der jungen Leute bringen, dass es sich lohnt, hier zu leben und zu arbeiten."

"Es lohnt sich, hier zu leben und zu arbeiten"

Vier Stunden lang war die Jobmeile geöffnet und viele Gespräche fanden an den Infoständen statt. Neben einzelnen Betrieben waren auch mehrere Innungen vertreten und das Azubi-Twizy der Kreis-Handwerkerschaft, das im Herbst neu vergeben wird, konnte besichtigt werden.  Allianzsprecher Heusinger zog eine positive Bilanz. "Die Jobmeile ist zu einem beliebten Dauerbrenner geworden, das hat sich auch diesmal wieder gezeigt", so Heusinger. "Die Jobmeile bedeutet einen Riesenaufwand, aber er lohnt sich." Dass man sich dort gut präsentieren und Nachwuchs gewinnen kann, habe sich bei den Betrieben herumgesprochen, deshalb müsse man nicht mehr den Ausstellern hinterhertelefonieren, wie es in den ersten Jahren war, sondern komme sogar an die Kapazitätsgrenzen.

Alle Grabfeld-Bürgermeister und Ehrengäste eröffneten die 7. Grabfelder Jobmeile.
Alle Grabfeld-Bürgermeister und Ehrengäste eröffneten die 7. Grabfelder Jobmeile. Foto: Regina Vossenkaul

Betriebe haben sich schon für nächstes Jahr angemeldet

Sein Dank gilt vor allem Projektleiterin Silvia Schmitt und Mitarbeiterin Annedore Dietz-Holzheimer für die Organisation, sowie den Mitarbeitern der Franken-Therme für ihre Unterstützung. "Wir sind sehr zufrieden mit der 7. Jobmeile", so sein Fazit, dem sich Silvia Schmitt anschließt. Sie hat schon eine Liste der Betriebe, die sich gleich für das nächste Jahr angemeldet haben.     

Welche Berufe werden ausgebildet und wo ist die Berufsschule? Fragen wie diese werden schnell geklärt.
Welche Berufe werden ausgebildet und wo ist die Berufsschule? Fragen wie diese werden schnell geklärt. Foto: Regina Vossenkaul
Der Azubi-Twizy wurde präsentiert.
Der Azubi-Twizy wurde präsentiert. Foto: Regina Vossenkaul

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