Bad Neustadt

Bad Neustädter Altenheim soll einem Neubau weichen

Das Alten- und Pflegeheim in der Hedwig-Fichtel-Straße soll durch einen Neubau auf dem Parkplatz ersetzt werden.
Das Alten- und Pflegeheim in der Hedwig-Fichtel-Straße soll durch einen Neubau auf dem Parkplatz ersetzt werden. Foto: Stefan Kritzer

Noch liegen konkrete Baupläne nicht vor, doch allein die notwendige Änderung des Bebauungsplans "Westliche Außenstadt" lässt die Dimensionen erkennen. Das Rote Kreuz will das bestehende Alten- und Pflegeheim in der Hedwig-Fichtel-Straße durch einen Neubau ersetzen. Dieser soll auf der Fläche des heutigen Parkplatzes entstehen. Auch die Rettungswache in der Sonnenstraße muss in naher Zukunft weichen, hier wie auf dem Gelände des bisherigen Pflegeheims soll neuer Wohnraum entstehen.

Der Stadtrat gab in seiner Sitzung grünes Licht für die im Vorfeld notwendige dritte Änderung des Bebauungsplans. Stadtplaner Marek Stadthaus vom Büro Schirmer aus Würzburg stellte die Planungen vor. In dem neuen viergeschossigen Bau mit Flachdach sollen 117 Pflegeplätze auf der Fläche des jetzigen Parkplatzes sowie auf einem kleinen Teil des zum Grundstück gehörenden Parkgeländes entstehen. Die Parkanlage soll jedoch weitestgehend erhalten bleiben. Auch die Rettungswache in der Sonnenstraße, für die derzeit ein neuer Standort gesucht wird, soll, wie das Altenpflegeheim aus den 80er Jahren, abgebrochen und durch eine moderne Wohnbebauung mit Satteldach ersetzt werden. Die notwendigen Stellplätze für Autos werden sowohl in einer Tiefgarage wie auch westlich des neu entstehenden Alten- und Pflegeheims angeboten.

Wäscherei Ullmer erweitert

Die Wäscherei Ullmer will Am Dolzbach ihre Büroräume deutlich erweitern. Der westliche Anbau soll auf einer Länge von 31 Metern und einer Breite von 16 Metern aufgestockt werden. Der Stadtrat gab seine Zustimmung.

Die Kommunen der NES-Allianz haben sich darauf verständigt, für leer stehende Häuser Erstberatungsgespräche mit Architekten über einen Beratungsgutschein anzubieten. In den Genuss kommen aber nur Besitzer leer stehender und mindestens 40 Jahre alter Häuser oder Grundstücksbesitzer, deren Fläche seit 25 Jahren nicht bebaut ist. Je nach Fläche- oder Gebäudeart sind unterschiedliche Beratungs- und Bearbeitungsdauern förderfähig. Die Regierung von Unterfranken übernimmt 60 Prozent der Beratungskosten, der Rest wird von der jeweiligen Gemeinde beigesteuert. Für den Haus- oder Grundstückseigner ist die Beratung kostenlos. Die Beratungsergebnisse sollen über das Projektmanagement der NES-Allianz gesammelt und archiviert werden. Die Mehrfachberatung einer Immobilie wird nicht erlaubt sein.

Verkaufsoffene Sonntage

Verkaufsoffene Sonntage dürfen laut aktueller Gesetzgebung nur in Verbindung mit außerordentlichen Ereignissen stattfinden. Ein solches Ereignis ist der Mittelaltermarkt am 20. Oktober, an dem die Geschäfte ihre Türen von 12.30 bis 17.30 Uhr öffnen dürfen. Allerdings nur die Läden im Innenstadtkerngebiet und entlang der Meininger Straße bis zur Siemensstraße sowie im Bereich des zentralen Omnibusparkplatzes.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 24. Juli gab Bürgermeister Bruno Altrichter einen Beschluss bekannt: Auf dem Schulberg muss der Auftrag für die Verlegung von Lichtwellenleiterkabel um 22.055 Euro erhöht werden. Für den Verkabelung ist die Firma Elektro Müller aus Salz zuständig.

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